So bringen Sie Ihren Oldtimer am besten durch den Winter

Aufbocken und volltanken : So bringen Sie Ihren Oldtimer am besten durch den Winter

Viel Nässe und Streusalz auf den Straßen begünstigen Rost am Auto. Oldtimer sollten davon verschont bleiben – und den Winter über nicht fahren. Wir erklären, worauf Sie achten sollten, wenn Sie Ihren automobilen Schatz gut durch den Winter bringen wollen.

Reinigung und Pflege Vor der Winterpausen sollten Oldtimerfreunde ihre Fahrzeuge noch einmal gründlich von innen und außen reinigen – und dabei auch Gummidichtungen etwa an den Türen mit einbeziehen. Der Verband der Tüv (VdTÜV) rät, den Lack einzuwachsen und Gummi- sowie Verdeckteile mit Pflegemittel zu behandeln. So werden alte Dichtungen nicht mürbe – und Verdecke werden imprägniert.

Betriebsflüssigkeiten Ein Auge sollte man aber auch auf die Flüssigkeiten haben, wie der Verband rät. Diese sollten jeweils auf Maximalstand gefüllt werden. Acht geben sollten Oldtimerbesitzer darauf, dass alle Dichtungen tatsächlich dicht halten. Sonst kann es böse Überraschungen geben. Das gilt auch für den Kraftstoff: Tanks aus Stahl sollten vollgetankt werden, um Rost im Behälter vorzubeugen. Fachleute halten eine letzte Ausfahrt für sinnvoll, damit sich alle Betriebsflüssigkeiten gleichmäßig verteilen können. Der betriebswarme Motor sorge zudem dafür, dass Feuchtigkeit und Kondenswasser entweichen können, erläutert der VdTÜV.

Räder Wenn das Auto nicht aufgebockt werden kann, sollten die Reifen auf bis zu vier Bar aufgepumpt werden, um Standplatten zu vermeiden.

Batterie Bei älteren Autos ist die Batterie abzuklemmen, um zu vermeiden, dass sie im Stand Strom ziehen kann. Speziell neuere Modelle sind aufgrund ihrer elektronischen Speicher allerdings auf Strom angewiesen. Dann die Batterie in der Winterpause in regelmäßigen Abständen prüfen und bei Bedarf an der Steckdose nachladen, rät der VdTÜV.

Geschützter Stellplatz Zum „Schlafen“ sollte das Gefährt am besten in einen ebenen, trockenen Raum gebracht werden. Optimal sei ein beheizter oder klimatisierter Raum mit einer relativen Luftfeuchtigkeit von circa 50 Prozent, so der VdTÜV. Um Feuchtigkeit im Innenraum zu vermeiden, lässt man die Fenster ein kleines Stück offen.

Stellplatz draußen Gibt es für den Oldie keinen geeigneten Platz in einer Garage, sollten Besitzer darauf achten, dass der Anteil des Frostschutzmittels im Kühlwasser ausreichend ist. Achten sollten Oldtimerfahrer auch auf das Scheibenwischwasser: Ist dieses nicht für frostige Temperaturen geeignet, kann es im Behältnis gefrieren und für Schäden sorgen. Draußen abgestellt, sollte der Oldtimer unter einer Winterabdeckung stehen.

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(cka/dpa)