Auto Club Europa verrät Warum Sie regelmäßig den Reifendruck ihres Autos prüfen sollten

Berlin · Aktuell herrschen hohe Spritpreise in Deutschland. Umso mehr Menschen fragen sich jetzt, wie sie ihren Spritverbrauch reduzieren können. Was die Reifen ihres Autos damit zu tun haben und was Sie regelmäßig machen sollten.

Wie Sie spritschonend fahren
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Foto: Günter Jungmann

Wer mit zu wenig Druck in den Autoreifen fährt, muss nicht nur mit längeren Bremswegen und einem schlechteren Fahrverhalten rechnen. Auch der Verbrauch des Autos steigt deutlich. Wer etwa mit 0,5 bar weniger als vom Hersteller empfohlen unterwegs ist, lässt den Verbrauch um rund fünf Prozent in die Höhe schnellen.

Darüber informiert der Auto Club Europa (ACE) und rät: Den Luftdruck bei jedem zweiten Tankstopp oder aber mindestens einmal im Monat prüfen und bei Bedarf justieren - falls das Auto den Luftdruck nicht automatisch anzeigt. Autos mit einem Reifendruck-Kontrollsystem würden bei Werten wie dem genannten Alarm schlagen.

Bei wenigen Passagieren weniger Druck

Die Autohersteller machen meist mehrere Angaben beim Luftdruck. Etwas weniger Druck beispielsweise bei wenigen Passagieren oder wenig Gepäck, etwas mehr bei maximaler Zuladung oder auch einen „Economy“-Wert für sparsames Fahren.

„Economy“ ist dabei der höchste Druck, an dem man sich laut ACE orientieren und vielleicht sogar noch 0,1 bis 0,2 bar darüber gehen könne. Wie viel Kraftstoff man so spart, komme auf Fahrzeug und Reifen an. In der Summe handele sich um einige hundert Milliliter Ersparnis auf 100 Kilometer.

(mzu/dpa)
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