Für immer Rückenwind: Elektroräder: Die Alternative zum Auto

Für immer Rückenwind : Elektroräder: Die Alternative zum Auto

Düsseldorf (RP). Fast jeder macht's und mag's – in der Freizeit in die Pedale treten. Das Problem: Radeln kann ganz schön schweißtreibend sein. Die Lösung: Ein Akku, der Energie für einen kleinen Elektromotor liefert. Eine perfekte und preisgünstige Alternative zum Auto.

Düsseldorf (RP). Fast jeder macht's und mag's — in der Freizeit in die Pedale treten. Das Problem: Radeln kann ganz schön schweißtreibend sein. Die Lösung: Ein Akku, der Energie für einen kleinen Elektromotor liefert. Eine perfekte und preisgünstige Alternative zum Auto.

Die Fahrradbauer haben eine raffinierte Technik entwickelt, die die Mühsal des Strampelns streckenweise vergessen lässt. Nicht nur der eigene Akku des Menschen wird beim Radeln in der Natur aufgeladen. Jetzt kommt ein externer Akku zum Einsatz, der angenehme Unterstützung bietet.

Der kleine Energie-Versorger treibt einen geräuscharmen Elektromotor an und macht das Strampeln zu einer relativ stressfreien Angelegenheit. Ganz nach Wunsch kann selbst gestrampelt oder der Motor zugeschaltet werden — dessen Leistung, die erst beim Selbst-Antreten einsetzt, eine deutlich spürbare Hilfe ist.

Wer mit dem Drahtesel täglich pendelt, von daheim zur Arbeitsstelle etwa, spart sich so sicherlich ein paar Schweißflecken. Andere wiederum, ob dick oder dünn, sportlich ambitioniert oder nicht, genießen das mühelose Dahinrollen mit Strom-Unterstützung. Viel billiger als immer teurer werdende Autofahren ist es allemal.

Alle großen Fahrrad-Hersteller haben Elektro-Räder im Programm. Die so genannten Pedelecs oder E-Bikes unterscheiden sich vor allem in Akku-Qualität und Reichweite: Knapp unter 1000 Euro beginnt der Einstieg. Bei Aldi gab es schon Einstiegsräder zu Kampfpreisen ab 699 Euro.

Der neueste Trend: Hybrid-Fahrräder

"In Tests haben allerdings solche Elektro-Bikes gut abgeschnitten, die bei einem Preis von 2000 Euro anfangen", sagt Tobias Spindler vom Hersteller Riese und Müller aus Darmstadt. Seine Firma ist mit neuartigen Bikes ins Blickfeld geraten, den sogenannten Hybrid-Fahrrädern.

Denn die neue Radlerbequemlichkeit hat grundsätzlich auch ihre Schattenseite: Wer für seinen Drahtesel über Stunden externe Energie eingesetzt hat, muss den leeren Akku auch wieder aufladen. Das bedeutet trotz aller Fortschritte in der Batterie-Entwicklung einige Stunden Wartezeit.

Wer das elektrische Geradel optimieren will, kann sich mit noch mehr High Tech aufrüsten, etwas tiefer in die Tasche greifen und ein Hybrid-Modell erstehen, bei dem die eigene Brems- und/oder Antriebsenergie in Strom umgewandelt wird. Solche solche Modelle sind bei Riese und Müller zwischen 3199 und 4000 Euro zu haben.

Topmodell ist das neue Delite Hybrid, bei dem man ohne Anstrengung radelt und dabei stets das Gefühl hat, bergab und mit Rückenwind zu fahren. Das Delite ist bis zu 50 km/h schnell und deswegen versicherungspflichtig. Fahren darf man es mit einem Autoführerschein. Wer den nicht hat, benötigt zumindest einen Mofaführerschein.

Hier sehen Sie die aktuellsten Hybrid-Fahrräder mit ihren Preisen.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Der letzte Schrei: Hybrid-Fahrräder

Mehr von RP ONLINE