Diesel-Fahrverbote - erste Schilder in Hamburg montiert

Zwei Straßen in der Hansestadt: Hamburg montiert erste Schilder für Diesel-Fahrverbote

Für Hamburger Dieselfahrer wird es langsam ernst, mögliche Fahrverbote rücken näher. An zwei Straßen wurden jetzt entsprechende Schilder montiert.

Als das Bundesverwaltungsgericht im Februar Fahrverbote für Dieselfahrzeuge grundsätzlich erlaubte, kam aus Hamburg schnell die Ankündigung, man wolle diese an zwei besonders stark befahrenen Straßen in Erwägung ziehen.

Es handelt sich um einen knapp 600 Meter langen Abschnitt der Max-Brauer-Allee sowie ein 1,7 Kilometer langes Teilstück der Stresemannstraße.

Jetzt wurden an den beiden Straßen die ersten Fahrverbotsschilder aufgestellt. Noch sind sie nicht gültig, da sie noch rot durchkreuzt sind. Wann die Fahrverbote in Kraft treten könnten, ist offen. Die zuständige Behörde wartet nach eigenen Angaben derzeit auf die schriftliche Begründung des Urteils aus Karlsruhe.

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    Maßnahme zur Luftverbesserung : Erste Dieselfahrverbote in Hamburg in Kraft

Auf der Max-Brauer-Allee würde das Fahrverbot für alle Dieselfahrzeuge gelten, die nicht die Euro-6-Norm erfüllen. Auf der Stresemannstraße wären zunächst nur ältere Diesel-Lkw bis einschließlich Euro-5-Norm betroffen.

Hamburg wäre damit die erste Stadt in Deutschland, die Dieselfahrverbote verhängen würde.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Fahrverbote für Diesel - Hamburg stellt Schilder auf

(csr)