Größte deutsche Messe des Jahres: Die Stars der Leipziger Autoschau

Größte deutsche Messe des Jahres: Die Stars der Leipziger Autoschau

Düsseldorf (RPO). Im vorigen Jahr zeigte BMW der Leipziger Automesse noch die kalte Schulter. Diesmal sorgen die Münchner für eine echte Attraktion. Zu den Premieren zwischen dem 10. und 18. April gehört der Auftritt des neuen 5er Touring.

Weil die IAA in Frankfurt nur alle zwei Jahre stattfindet, ist die AMI 2010 die größte deutsche Automesse. Insgesamt werden 500 Aussteller und 300.000 Besucher auf der 20. Automobil International erwartet. Unter dem Motto "Autotrends, Premieren, Probefahrten" stehen in Sachsen drei Welt- und zahlreiche Deutschlandpremieren im Mittelpunkt.

Premieren von BMW, VW, Audi

Neben BMW drücken VW und Audi der aufgewerteten Messe ihren Stempel auf. VW stellt nach dem neuen Sharan in Genf den überarbeiteten Touran im neuen Golf-Look vor. Audi enthüllt die aufgefrischten Versionen des Audi TT Coupé und Roadster. Deutschlandpremiere feiert zudem der neue Audi A1, der bislang nur auf dem Genfer Salon zu sehen war. Wenn der neue Audi A8 auf der AMI gezeigt wird, steht er schon bei den Händlern, denn bereits am 26. März erfolgt die Markteinführung des neuen Audi-Flagschiffs.

Der Messestand von Volkswagen steht neben der Premiere des gelifteten Touran im Zeichen der hochbeinigen, leichten Geländegänger. Sowohl CrossPolo als auch CrossGolf debutieren auf deutschem Boden. Dazu feiert der VW Pick-up Amarok seine nationale Premiere, der allerdings weniger den heimischen als vielmehr den Weltmarkt erobern soll.

Opel zeigt in Leipzig neben seiner aktuellen Fahrzeugpalette auch den neuen Minivan Meriva mit der Besonderheit der Portaltüren. Drei Neuheiten feiert der Sportwagenbauer Porsche mit dem Cayenne Hybrid, dem Boxster Spyder und dem 911 Turbo S.

Negative Schlagzeilen vergessen

Ein Premierenprogramm, das Hoffnung macht. Im vorigen Jahr dominierten eher die negativen Schlagzeilen. Im Zeichen der Wirtschaftskrise hatten Autobauer wie Volo, Saab, Mitsubishi, Chrysler, Dodge oder Jeep abgesagt. Jaguar kam zum dritten Mal in Folge nicht mehr, Seat zum zweiten Mal. Besonders schmerzlich traf die AMI die Absage von BMW, das immerhin ein Werk in Leipzig besitzt.

Nun ist alles anders. Der BMW-Nackenschlag ist vergessen. Die Münchner werden das Werk Leipzig sogar für die Produktion ihres neuen Elektroautos ausbauen. Dort laufen bereits der 1er und der X1 vom Band. Gezeigt werden neben dem 5er Touring erstmals die 5er Limousine, die bereits seit 20. März im Handel ist, sowie die überarbeiteten X5 sowie 3er Coupé und Cabrio.

Als Konsequenz aus dem Beinahe-Desaster des Vorjahres haben die Veranstalter beschlossen, die AMI nur noch alle zwei Jahre auszurichten und damit der IAA in Frankfurt aus dem Wege zu gehen.

(RPO/ampnet)