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Die schlimmsten Staugebiete Deutschlands

Hier stehen Sie am längsten : Das sind die schlimmsten Staugebiete Deutschlands

Rund drei Tage verbringt ein Pendler in Stuttgart jährlich im Stau, womit die Stadt die deutschlandweite Stau-Wertung anführt. Aber auch Düsseldorf behauptet sich in der Top 10 dieser Negativliste.

Für eine Fahrzeit von 30 Minuten benötigen Pendler in Stuttgart im Schnitt 40 Minuten, ein Drittel der Fahrzeit zusätzlich. Stuttgart ist dadurch Spitzenreiter in der Rangliste der schlimmsten Staugebiete Deutschlands, die der Navigationshersteller TomTom erstellt hat. Hierzu wurde für jede Stadt ein individuelles Staulevel ermittelt. Das Staulevel gibt an, wie viel Prozent der Fahrzeit auf freier Strecke ein Pendler durch Staus in den Städten zusätzlich benötigt.

Auch die chronisch überlasteten Straßen in NRW spiegeln sich in der Liste wider. Spitzenreiter des Landes ist Köln mit 32 Prozent zusätzlicher Fahrzeit. Dahinter folgen das westliche Ruhrgebiet (22 Prozent), Düsseldorf (21 Prozent) und der östliche Teil des Ruhrgebietes (18 Prozent). Gegen Abend verschärft sich häufig noch die Verkehrssituation. Dann braucht man in Köln im Schnitt sogar über die Hälfte (59 Prozent) der ursprünglichen Fahrzeit zusätzlich. Auch in Düsseldorf (36 Prozent) und dem Ruhrgebiet (West: 43 Prozent; Ost: 33 Prozent) verschärft sich die Situation gegen Abend.

Im weltweiten Vergleich steht Deutschland jedoch relativ gut dar. In der globalen Rangliste taucht keine deutsche Stadt auf. Mit einem Staulevel von 58 Prozent führt Instanbul das Ranking an. Wer sich dort abends durch den Feierabendverkehr schlägt, benötigt mehr als die doppelte Fahrzeit im Vergleich zu ruhigeren Verkehrslagen. Auf den weiteren Spitzenplätzen folgen Mexiko Stadt (55 Prozent) und Rio de Janeiro (51 Prozent).