Gute Unternehmenszahlen: Audi und BMW verkaufen immer mehr Autos

Gute Unternehmenszahlen : Audi und BMW verkaufen immer mehr Autos

Ingolstadt (dapd). Der Autohersteller Audi hat den Absatz im ersten Halbjahr um 17,7 Prozent auf 653.000 Stück gesteigert. Auch der Münchner Konkurrent BMW verkaufte nach Unternehmensangaben im ersten Halbjahr 689.861 Fahrzeuge, was einem Plus von 17,8 Prozent entspricht.

"Das erste Halbjahr ist deutlich besser gelaufen, als wir erwartet haben - vor allem aufgrund einer starken Entwicklung auf den europäischen Märkten", sagte Audi-Vertriebsvorstand Peter Schwarzenbauer am Donnerstag in Ingolstadt.

Von Januar bis Ende Juni stiegen die Verkaufszahlen in Europa um 13,5 Prozent auf 382.850 Autos, wie Audi mitteilte. Vor allem der neue Kleinwagen A1 sowie die neue Generation des Flaggschiffs A8 hätten den Absatz beflügelt.

Deutliches Wachstum legte Audi in Deutschland hin mit einem Plus von fast 16 Prozent auf 125.100 Autos. In Frankreich erreichte die Marke mit den Ringen ein Plus von 26 Prozent, in Großbritannien ein Plus von knapp 12 Prozent. Auch in Osteuropa stieg die Nachfrage nach den Modellen der Ingolstädter - in Russland etwa um 24 Prozent auf 11.800 Einheiten.

In den USA legte Audi im ersten Halbjahr um 15,4 Prozent auf 55.900 Autos zu. Hier liegen wie auch in Europa die Geländewagen deutlich im Plus: Der Q5 gewinnt 14 Prozent, der große Q7 41 Prozent.

Im wichtigsten Audi-Markt China verkaufte die Volkswagen-Tochter im ersten Halbjahr 140.700 Autos, 28 Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten 2010. Deutliches Wachstum zeigten hier die Modelle der Mittelklasse. Der Q5 konnte seinen Absatz fast verdoppeln, der Absatz des A4 stieg um 34 Prozent. In Indien verdoppelte Audi den Absatz.

Der BMW-Konzern hat den Autoabsatz im ersten Halbjahr um 19,7 Prozent auf 833.400 Stück gesteigert. Die Marke BMW gewann 17,8 Prozent und kam auf fast 690.000 verkaufet Wagen, die Kleinwagentochter Mini wuchs um fast 30 Prozent und setzte knapp 142.000 Stück ab, wie der Hersteller am Donnerstag in München mitteilte.

"Aufgrund von Modellzyklus und Basiseffekten erwarten wir für die zweite Jahreshälfte ein moderateres Wachstum", kündigte Vertriebsvorstand Ian Robertson an.

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(apd/nbe)
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