Härtere Richtlinien für H-Kennzeichen

Härtere Richtlinien für H-Kennzeichen

Oldtimer müssen künftig besser in Schuss sein als bisher, um das steuerbegünstigte H-Kennzeichen zu bekommen. Reichte bislang beim Erhaltungszustand historischer Fahrzeuge die Note drei aus, schreibt ab dem 1. November eine neue Richtlinie des Bundesverkehrsministeriums die Zustandsnote zwei oder besser vor. Note zwei heißt, dass ein Oldtimer leichte Gebrauchsspuren haben darf, aber technisch mängelfrei sein muss. Die Note drei gibt es für Fahrzeuge mit leichten Mängeln und Alltagsspuren, solange sie gebrauchsfertig und rostfrei sind.

Voraussetzung für ein H-Kennzeichen bleibt ein amtliches Oldtimergutachten. Dieses Dokument stellen Sachverständige von Prüforganisationen wie GTÜ, TÜV, Dekra oder KÜS für erhaltenswerte Klassiker aus. Dafür muss nicht nur der Pflegezustand stimmen, sondern die Erstzulassung muss mindestens 30 Jahre zurückliegen.

(RP)
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