Neue Gadgets für Radfahrer - smarte Lösungen für den Biker-Alltag

Smarte Lösungen für den Biker-Alltag: Neue Gadgets für Radfahrer

Die Hersteller von Fahrradzubehör beeindrucken mit immer neuen, innovativen Lösungen. Diese zehn smarten Gadgets können den Biker-Alltag in mehrfacher Hinsicht erleichtern.

Wenn der Splitt von den Straßen ist, die Temperaturen steigen und die Sonne lacht, wird es spätestens wieder Zeit, aufs Fahrrad zu steigen. Damit das Radfahren noch ein Stück angenehmer und sicherer wird, haben diverse Zubehörhersteller wieder eine Reihe neuer Gadgets entwickelt. Wir haben uns zehn Innovationen genauer angeschaut, mit denen der Fahrradalltag wieder ein Stück leichter wird.

Selbst hochwertige Faltschlösser bieten keinen ultimativen Schutz vor Langfingern, weshalb der Sicherheitstechnik-Spezialist Abus mit dem Bordo Alarm 6000A eine Variante mit Alarmfunktion entwickelt hat. Das gut 140 Euro teure und 90 Zentimeter lange Faltschloss ist mit Bewegungssensoren gerüstet, die erkennen, ob sich jemand am Rad oder Schloss zu schaffen macht. Ist dies der Fall, lösen die Sensoren für 15 Sekunden einen 100 Dezibel lauten Alarmton aus.

Mit einer ganzen Serie von intelligenten Fahrradcomputern ist die Firma Bryton angetreten. Bereits das rund 55 Euro teure Einstiegsmodell Rider one beeindruckt mit vielen Datenfunktionen und smarten Lösungen. So muss man dank GPS-Empfänger keine Sensoren mehr am Rad installieren oder eine Radgröße eingeben. Der nur 52 Gramm leichte Rider one funktioniert, sobald er mit der mitgelieferten Halterung am Lenker montiert wurde.

21 Datenfunktionen bietet der Computer, dessen 2-Zoll-Display bis zu vier davon zeitgleich anzeigen kann. Selbstredend gehören dazu Geschwindigkeit, Tageskilometer oder Gesamtfahrleistung. Wird der Fahrradcomputer mit einem Smartphone gekoppelt, kann er sogar den Eingang von E-Mails, Anrufen oder Textnachrichten anzeigen. Noch deutlich mehr Funktionen und größere Displays bieten die Modelle Rider 10, 310 und 530, die 60, 100 oder 180 Euro kosten.

Beleuchtungsspezialist Busch & Müller bietet mit dem Akku-Scheinwerfer Eyro eine interessante Alternative zu den klassisch am Lenker befestigten Batterieleuchten. Der Eyro-Strahler wird nämlich wie eine Dynamoleuchte fest an der Gabel montiert. Allerdings ist nur die Halterung verschraubt, während sich die Einheit aus Akku und LED-Strahler mit einem Handgriff rein- beziehungsweise rausclippen lässt. Die per USB-Kabel aufladbare Batterie des 30-Lux-Scheinwerfers soll mindestens fünf Stunden Betriebsdauer garantieren.

Fahrradtaschen sind praktisch, solange sie am Gepäckträger montiert sind. Werden die Taschen abgenommen und zum Beispiel über die Schulter gehängt, beeinträchtigen oftmals die Halterungen an der Innenseite den Tragekomfort. Deshalb hat Ortlieb mit dem Quick-Lock 3.1 ein Trägersystem entwickelt, bei dem die wesentlichen Halterungskomponenten am Fahrrad bleiben. Damit stören den Nutzer keine hervorstehenden Haken an der Tasche. Ein entsprechender Gepäckträger ist der rund 80 Euro teure Rack 3 vom gleichen Hersteller, der für 30 Kilogramm Last ausgelegt ist und sich auch für andere Einhängesysteme eignet.

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Eine andere innovative Gepäcklösung kommt von "Fahrer Berlin" in Form des "Front Racks". Dieser ist für die Montage am Steuerrohr gedacht. Zunächst bietet das Unternehmen diese Lösung für das Klapprad Brompton an, im Laufe des Jahres sollen aber Varianten für alle anderen Räder folgen. Neben dem 100 Euro teuren Träger gibt es auch eine passende Tasche namens Ganove (230 Euro), die sich einfach auf die Rückseite des Trägers stülpen lässt.

Mit dem E-Zone hat Selle Royal einen Sattel speziell für den Einsatz an Pedelecs entwickelt. Der rund 90 Euro teure Sitz mit futuristischem Design soll den Fahrer speziell in Hinblick auf die besonderen Fahreigenschaften von E-Bikes unterstützen. Unter anderem verhindert laut Hersteller die spezielle Form des E-Zone ein Verlagern der Fahrposition nach hinten. Als weiteren Clou bietet der Sitz einen in die Stütze eingebauten Griff, der speziell auf die hohen Gewichte von E-Bikes ausgelegt wurde und ein bequemeres sowie sicheres Tragen des Rads erlauben soll.

Ebenfalls explizit auf Pedelecs abgestimmt hat der Radpflegespezialist Tunap Sports seinen E-Bike-Reiniger. Das rund 17 Euro teure Spray soll schonend zu Dichtungen und Kabeln sowie unterschiedlichen Oberflächen sein, was helfen würde, elektrotechnische Bauteile unter anderem vor Korrosion zu schützen. Ansonsten ist die Handhabung wie bei anderen Fahrradreinigern: aufsprühen, fünf Minuten einwirken lassen und abspülen.

Wer sein E-Bike oder Fahrrad pflegen will, nutzt dafür gerne einen Montageständer, mit dem man bequem im Stehen arbeiten kann. Mit dem Folding Repair Stand bietet der US-amerikanische Werkzeugspezialist Pedro's einen faltbaren Ständer, der sich dank einer Transporttasche auch für die Mitnahme auf Fahrradtouren eignet. Dank seiner drei Füße ist ein solider Stand gewährleistet. Die Einhängehöhe ist zwischen 1,08 und 1,88 Meter stufenlos variierbar. Die einhändig verstellbare Klemme kann bis zu 6,5 Zentimeter dicke Rahmenrohre aufnehmen. Mit rund 390 Euro ist der smarte Ständer allerdings nicht ganz billig.

Mit rund 370 Euro ähnlich hochpreisig ist der 18-teilige Werkzeugkoffer Pro Home Set des slowenischen Werkzeugherstellers Unior. Dank schlauer Mehrfachfunktionen ergeben sich hier 30 für Fahrradreparaturen wichtige Spezialwerkzeuge. Unter anderem gibt es ein Richtwerkzeug für Bremsscheiben, einen Bremsbelagspreizer oder eine Behelfszentrierlehre für Laufräder. Neben Schraubendrehern, Inbus- und Torxschlüsseln umfasst das Set Werkzeuge für die Montage von Ketten, Kassetten oder Innenlagern.

Mit 40 Euro deutlich günstiger und vor allem deutlich kleiner fällt das Taschenwerkzeug Fang des australischen Herstellers Knog aus. Das Multitool, das sich auch als Schlüsselanhänger eignet, integriert 24 Funktionen. Unter anderem gibt es Bits für Kreuzschlitz- und Inbusschrauben sowie sechs Maulschlüsselgrößen, Reifenheber und für den großen Durst auf großer Fahrt sogar einen Flaschenöffner.

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(csr)