Mit dem Rad in den Urlaub Diese Fahrradträger sind gut und günstig

Köln · Viele Menschen wollen auch am Urlaubsort Radfahren – und brauchen einen Fahrradträger für ihr Auto. Zwischen den meist teuren Modellen gibt es auch einige günstige – doch taugen die etwas?

Das sind die beliebtesten Radfernwege ​2023
12 Bilder

Das sind die beliebtesten Radfernwege 2023

12 Bilder
Foto: ADFC/Deutschland per Rad entdecken/Dietmar Denger

Alles wird teurer, aber auf Kosten der Sicherheit sparen? Lieber nicht. Beim Thema Fahrradtransport mit dem Auto muss das auch nicht sein. Hier können sich auch günstige Träger für die Anhängerkupplung unter 300 Euro als Option anbieten. So zumindest lautet das Fazit eines aktuellen Tests der Zeitschrift „Auto, Motor und Sport“ (14/2024). Im Fokus: sieben Fahrradträger zwischen rund 160 und 290 Euro. Ein Modell wird mit „sehr gut“, fünf mit „gut“ und eines mit „befriedigend“ bewertet.

Das sind die besten günstigen Fahrradträger

Testsieger ist der „Norauto E-Fit 100-2“ (250 Euro). Die Montage sei sehr einfach und bei der Befestigung überzeuge er mit langen Schlaufen samt Felgenschutz aus Gummi. Bei der Vollbremsung zeigt er leichte, normale Aufstellbewegungen. Das Ausweichen schafft er souverän. Nur auf der Schlechtwegestrecke wackeln die Vorderräder etwas zu stark. Der Träger in sich blieb aber stabil auf der Anhängerkupplung, berichten die Tester.

Die fünf Konkurrenten mit „gut“ zeigen nur leichte Schwächen. Sehr überzeugend sei der Zweitplatzierte „XLC Beluga“ (209 Euro). Es folgen „mit leichten Schwächen“ der „Bullwing SR 11“ (290 Euro), der „Green Valley Discovery 2“ (290 Euro), der „Eufab Crow Plus“ (260 Euro) und der „Menabo Merak“ für 160 Euro im Handel – das günstigste Modell im Vergleich.

Der Letztplatzierte wird als einziger nur in Einzelteilen geliefert und muss in Eigenregie montiert werden, was etwa eine halbe Stunde dauert. Auch die Leistung hat Schwächen.

Zwar bestand jeder der sieben Fahrradträger die Fahrversuche. Doch sei dies nur eine Momentaufnahme: „Wie sich die Qualität über die Zeit entwickelt, lässt sich somit nicht sagen“, steht im Resümee. Unterschiede zu den Modellen namhafter und auch teurer Hersteller zeigten sich laut der Zeitschrift in Form einer simpleren Bauweise und durch eine qualitativ nicht so hochwertigen Verarbeitung und Konzeption.

 Eine Anhängerkupplung für den Fahrradtransport (Symbolfoto).

Eine Anhängerkupplung für den Fahrradtransport (Symbolfoto).

Foto: dpa/Patrick Pleul

Wer den günstigen Modellen unter 300 Euro skeptisch gegenüberstehe, könnte auch über den Kauf eines gebrauchten Trägers eines namhaften Herstellers nachdenken. Aber egal, zu welchem Modell man greift: Jegliche Gewichtseinschränkungen, sowohl von Radträger, Kupplung und Fahrzeug dürfen nicht überschritten werden. Auch sind die Herstellerangaben zu beachten, etwa hinsichtlich der Höchstgeschwindigkeit.

(mba/dpa)