Fahrbericht: Infiniti G37 Cabrio — luftiges Fahrvergnügen

Fahrbericht : Infiniti G37 Cabrio — luftiges Fahrvergnügen

Düsseldorf (RP). Kaum sind die sommerlichen Frühlingstage vorbei, steht das Cabrio vor der Tür. Das könnte man als schlechtes Timing beklagen. Oder die Herausforderung annehmen. Denn was ein echter "Oben-offen-Fan" ist, der spürt blauen Himmel und wärmende Sonnenstrahlen schon voraus, wenn graue Wolken eher noch das Gegenteil verheißen. Dach auf also– und keine Zeit verlieren, was der Infiniti G37 offensiv unterstützt. In behaupteten 25 und gestoppten 32 Sekunden öffnet sich auf Knopfdruck das dreiteilige Metall-Hardtop und faltet sich wie von Zauberhand ins Gepäckabteil. Sonne, wir sind da, wo bleibst du?

Düsseldorf (RP). Kaum sind die sommerlichen Frühlingstage vorbei, steht das Cabrio vor der Tür. Das könnte man als schlechtes Timing beklagen. Oder die Herausforderung annehmen. Denn was ein echter "Oben-offen-Fan" ist, der spürt blauen Himmel und wärmende Sonnenstrahlen schon voraus, wenn graue Wolken eher noch das Gegenteil verheißen. Dach auf also— und keine Zeit verlieren, was der Infiniti G37 offensiv unterstützt. In behaupteten 25 und gestoppten 32 Sekunden öffnet sich auf Knopfdruck das dreiteilige Metall-Hardtop und faltet sich wie von Zauberhand ins Gepäckabteil. Sonne, wir sind da, wo bleibst du?

Optisch macht das Cabrio aus der Nissan-Nobelschmiede mit geschlossenem wie mit geöffnetem Dach eine gute Figur: elegant und sportlich zugleich, ohne die Muskeln allzu demonstrativ spielen zu lassen. Ein sympathisches Understatement, denn von der Motorisierung her bestünde kein Grund zur Zurückhaltung. Der Sechszylinder beeindruckt mit bärenstarker, akustisch angemessen untermalter Leistung; für die Kraftübertragung sorgt eine geschmeidige Siebenstufen-Automatik, deren Schaltung man über stylische Schaltwippen am Lenkrad auch selber übernehmen kann.

Lenkung, Fahrwerk und Bremsen sind auf europäische Straßenverhältnisse abgestimmt, wobei die Techniker im fernen Japan sich manche hierzulande Autobahn genannte Hoppelstrecke womöglich nicht haben vorstellen können. Von Fall zu Fall jedenfalls verlangt der agile Hecktriebler schon die ordnend-feste Hand des Fahrers.

Der wird dafür mit einer Inneneinrichtung entschädigt, die mit Material und Verarbeitung hohen Ansprüchen gerecht wird. Aluminium-Dekor und Holzapplikationen setzen luxuriöse Akzente; die weiße Hintergrundfarbe verleiht den Instrumenten eine edle Anmutung, die von der schicken Analog-Uhr inmitten eines Hightech-Multimediapakets nur noch unterstrichen wird.

Von derlei Annehmlichkeiten profitieren jedoch nur die Passagiere auf den Vordersitzen. Auf den beiden hinteren Plätzen geht es immer eng zu und bei offenem Dach auch zugig. Was immerhin ein wenig von dem Freiluft-Gefühl vermittelt, gegen das der Luxus-Nissan ansonsten mit ausgeklügelter Technik vorgeht. So sind die Vordersitze beheizt und belüftet, in die Kopfstützen sind Lautsprecher integriert, damit der Musik-Genuss nicht im Winde verweht. Das kann man durchaus schätzen. Oder — mit Verlaub — gleich mit geschlossenem Verdeck fahren.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Der Infiniti G37 Cabrio

(RP)
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