Fahrbericht: Ford Mustang - ein Pferd mit Haifischgesicht

Fahrbericht: Ford Mustang - ein Pferd mit Haifischgesicht

Zwei Jahre hat der neue Mustang in der Muckibude zugebracht: Optisch wurde vor allem die Schnauze definiert. Sie ist jetzt noch flacher gezeichnet. Dazu passt der breitere Kühlergrill mit den spitz zulaufenden LED-Augen, wodurch das Gefährt an einen Haifisch erinnert.

Das fällt auf Mehr Power hat er auch: Aus dem 5,0 Liter großen V8-Motor werden nun fast 30 PS mehr herausgeholt (insgesamt 450 PS), außerdem beschleunigt er in bis zu 4,3 Sekunden von null auf 100 km/h - so schnell wie kein anderes Wildpferd zuvor.

Es gibt ihn in der Cabrio-Version (Convertible) und als Coupé (Fastback). Ab Mai rollt der Mustang dann auch als limitierte "Bullitt"-Version vor - in Anlehnung an den gleichnamigen Hollywoodfilm von 1968 mit Steve McQueen in der Hauptrolle.

Die Leistung konnte gegenüber dem Serienfahrzeug noch einmal um 14 PS gesteigert werden. Als Zitat ans Original befindet sich eine weiße Billardkugel auf dem Schaltknauf. Beim Lack steht auch das "Dark Highland Green" des Filmautos zur Auswahl.

So fährt er sich Der Streit am Gartenzaun hat ein Ende: Ab sofort gibt es die sogenannte Gute-Nachbarschafts-Einstellung. Per Knopfdruck lässt sich der Geräuschpegel absenken. Ebenso lässt sich programmieren, wann der GT fauchen, und wann er lieber flüstern sollte. Hinzu kommt ein "Drag"-Modus für den Einsatz auf abgesperrten Strecken.

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Er optimiert die Beschleunigungs-Performance über eine Viertelmeile. Ohne diese Einstellung sollten Fahrer ihren Bleifuß besser kontrollieren: 450 PS verbunden mit bis zu 529 Nm auf der Hinterachse lassen das Heck bei unsachgemäßer Nutzung ausbrechen.

Die Lenkung könnte dagegen ein bisschen offener sein. So hat man das Gefühl, dass jede noch so kleine Korrektur den Wagen insbesondere bei hohen Geschwindigkeiten flattern lässt. Das kostet er Kaum zu glauben, aber den V8er gibt es bereits ab 39.000 Euro, dann allerdings als Fastback mit 2,3 Liter-EcoBoost-Turbo-Benziner. Der fünf Liter große Achtzylinder kostet ab 46.000 Euro. Die Cabrio-Version ist für jeweils 4500 Euro mehr zu haben. Die Preise für den Bullitt werden noch bekannt gegeben.

Für den ist er gemacht Für Muscle-Car-Fans, die einen günstigen V8 suchen - und ein wildes Pferd bändigen können. Dieser Wagen wurde der Redaktion zu Testzwecken von Ford zur Verfügung gestellt.

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(webe)