E-Golf fährt im Flüstermodus

E-Golf fährt im Flüstermodus

Das fällt auf Der 115 PS starke E-Golf sieht innen wie außen genauso edel aus wie seine nicht-elektrischen Geschwister. Nur ein silberblaues Typenschild an Kühlergrill und Heckklappe signalisiert die elektrische Gangart. Der Innenraum ist in vertrauter Manier gestaltet. Augenfälligster Unterschied im Cockpit: An der Stelle, wo sonst der Drehzahlmesser sitzt, wird in einem Rundinstrument angezeigt, ob der Motor läuft, ob elektrische Energie verbraucht oder Bremsenergie zurückgewonnen wird. Das Platzangebot weiß positiv zu überraschen – eben golfig komfortabel. Die Batterie haben die Entwickler optimal verbaut – bei Komfort, Beinfreiheit und auch Kofferraumvolumen müssen keinerlei Abstriche gemacht werden.

Das fällt auf Der 115 PS starke E-Golf sieht innen wie außen genauso edel aus wie seine nicht-elektrischen Geschwister. Nur ein silberblaues Typenschild an Kühlergrill und Heckklappe signalisiert die elektrische Gangart. Der Innenraum ist in vertrauter Manier gestaltet. Augenfälligster Unterschied im Cockpit: An der Stelle, wo sonst der Drehzahlmesser sitzt, wird in einem Rundinstrument angezeigt, ob der Motor läuft, ob elektrische Energie verbraucht oder Bremsenergie zurückgewonnen wird. Das Platzangebot weiß positiv zu überraschen – eben golfig komfortabel. Die Batterie haben die Entwickler optimal verbaut – bei Komfort, Beinfreiheit und auch Kofferraumvolumen müssen keinerlei Abstriche gemacht werden.

So fährt er sich Wird jedoch der Zündschlüssel gedreht, bleibt es im Ökostromer flüsterleise. Einzig eine grüne Kontrollleuchte zeigt an, dass der Wagen den Startbefehl auch verstanden hat. Kräftig zieht er an – ganz still gleitet man total entspannt dahin. Seine Höchstgeschwindigkeit erreicht der Wolfsburger bei 140 km/h. Bis zu 190 Kilometer Reichweite versprechen die Hersteller mit dem E-Golf. Ob diese auch tatsächlich erreicht werden, hat der Fahrer selbst in der Hand. Verschiedene Fahrprogramme unterstützen ihn dabei. Denn per Schalthebel lassen sich drei Fahrmodi sowie vier Rekuperationsstufen einstellen. Energiesparen geht so zwar spielerisch, aber trotzdem macht einen das aufleuchtende Signal "Tanken" ein wenig nervös. Denn das Aufladen der leeren Batterie dauert an der Haushaltssteckdose rund zwölf Stunden. Deutlich schneller – acht Stunden – geht es mit der optional erhältlichen rund 1000 Euro teuren "Wallbox"-Ladestation. An öffentlichen Ladesäulen benötigt der Ökostromer eine halbe Stunde. Problem dabei: In Deutschland gibt's zu wenige Ladestationen.

Das kostet er Mit rund 35 000 Euro kostet der reine Elektro-Golf das Doppelte des normalen Einsteigermodells. Dafür fällt das Ausstattungspaket üppig aus. Das Navi beispielsweise ist inklusive, und per Smartphone-App lassen sich Klimatisierung und Batterieladen aktivieren. Preistreiber ist die in der Herstellung immer noch teure Batterie. Den Käufern gibt VW eine Garantie für acht Jahre oder 160 000 Kilometer.

Für den ist er gemacht Für Pendler und alle, die sich in erster Linie im Großstadt-dschungel bewegen und täglich nicht mehr als rund 50 Kilometer unterwegs sind. Übrigens: Umweltbewusste Fahrer können sich für längere Touren 30 Tage im Jahr kostenlos einen Mietwagen mit konventionellem Verbrenner ausleihen.

(RP)
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