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Abbiegunfälle: Polizei Münster zeigt Abschreck-Video zu Abbiege-Unfällen

Straßenverkehr : Polizei Münster zeigt Abschreck-Video zu Abbiege-Unfällen

Zwar ist die Zahl der Toten bei Verkehrsunfällen in NRW im vergangenen Jahr gesunken. Nichstdestotrotz sind 485 Menschen ums Leben gekommen. Abbiegeunfälle kommen in der Statistik auch immer wieder vor. Jetzt hat die Polizei Münster ein bemerkenswertes Video dazu veröffentlicht.

Wie die Polizei Münster in einem Tweet schreibt, sind die Hälfte aller Fahrradunfälle auf Abbiege-Fehler und Vorfahrt-Missachtungen zurückzuführen. Das veröffentlichte Video zeigt fast schon klassisch, wie Fahrradfahrer bei „Grün“ losfahren und gleichzeitig ein Lkw abbiegt. In dieser gezeigten Situation ist zum Glück niemand zu Schaden gekommen.

2018 kamen 490 Menschen in NRW im Straßenverkehr ums Leben. Die Zahl der Verkehrsunfälle insgesamt steigt dagegen seit Jahren stetig an: 2019 registrierte die Polizei 679.300 Verkehrsunfälle in NRW - eine Zunahme um 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

<aside class="park-embed-html"> <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">Besser können wir die zahlreichen Beinahe-Unfälle bei ABBIEGEFEHLERN<br>nicht beschreiben.Zum Glück ist bei dieser Situation niemand zu Schaden gekommen!!!50 %aller Unfälle unter Beteiligung von Radfahrern sind auf Abbiege-Fehler und Vorfahrt-Missachtungen zurückzuführen <a href="https://twitter.com/hashtag/msverkehr?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#msverkehr</a> <a href="https://t.co/SmwWN0nm8a">pic.twitter.com/SmwWN0nm8a</a></p>&mdash; Polizei NRW MS (@Polizei_nrw_ms) <a href="https://twitter.com/Polizei_nrw_ms/status/1294235706068480000?ref_src=twsrc%5Etfw">August 14, 2020</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> </aside>
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In 97 Todesfällen war laut NRW-Verkehrsunfallstatistik 2019 zu schnelles Fahren die Unfallursache. Bei 39 tödlichen Unfällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel. 31 Menschen waren nicht angeschnallt unterwegs als sie starben. Die Zahl der tödlich verunglückten Motorradfahrer sank um zwei auf 72. Die der getöteten Fußgänger um 15 auf 91.

Nach Ansicht der Gewerkschaft der Polizei (GdP) sind 458 Verkehrstote trotz immer sicherer werdender Autos „vollkommen inakzeptabel“. Die Verkehrsüberwachung durch die Polizei habe nachgelassen. Die Zahl der Verkehrskontrollen sei in den vergangenen Jahren stark gesunken.

(felt)