Essen: Von van Gogh bis zur Grafik der 1920er Jahre

Essen : Von van Gogh bis zur Grafik der 1920er Jahre

Das Museum Folkwang hatte seinen Sitz ursprünglich in Hagen. Dort hatte es der Mäzen Karl Ernst Osthaus 1902 eröffnet und zu einem Hort avantgardistischer Kunst ausgebaut. Nach Osthaus' Tod 1921 wurde seine Sammlung nach Essen verkauft. Dort führte der Folkwang-Museumsverein das Haus weiter. Zwar verlor das Museum während der Zeit des Nationalsozialismus 1400 Werke, doch wurden diese Verluste nach dem Krieg größtenteils durch Rückkauf oder Neuerwerbungen ersetzt. Daher hat sich die Sammlung zumindest in stilistischer Hinsicht erhalten: von van Gogh bis zur Gegenwart. Daneben gibt es wechselnde Ausstellungen; zurzeit:

",Unsere Zeit hat ein neues Formgefühl'. Fotografie, Grafik und Plakat der zwanziger Jahre" (bis 5. August); "Lothar Baumgarten: Abend der Zeit – Senores Naturales Yanomami" (ethnographische Zeugnisse; nur bis 24. Juni); "Geschichten zeichnen. Erzählung in der zeitgenössischen Grafik" (bis 15. Juli); "Static Movement – Filminstallationen von Darran Almond, David Claerbout, Anri Sala" (bis 15. Juli).

(RP)
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