Udo Lindenberg kam zur NRW-Premiere des Films "Mach dein Ding" in die Essener Lichtburg

Essen : NRW-Premiere von „Mach dein Ding“ mit Lindenberg

An der Kettwiger Straße im Essener Stadtzentrum ist kein Durchkommen mehr. Fans und Imitatoren ihre Idols Udo Lindenberg warten am roten Teppich, singen "Hinterm Horizont" und "Odyssee" und sind voller Vorfreude: Zwei Tage nach der umjubelten Premiere in Hamburg feiert der Kinofilm „Lindenberg!

Mach dein Ding“ über das Leben Udo Lindenbergs seine NRW-Premiere in der Essener Lichtburg.

Auch im Ruhrgebiet lässt es sich der 73-jährige Panikrocker nicht nehmen, persönlich dabei zu sein und sich auf dem roten Teppich feiern zu lassen. Schon in Hamburg hatte er sich vom gute zweistündigen Film der Regisseurin Hermine Huntgeburth („Die weiße Massai“, „Neue Vahr Süd“) begeistert gezeigt. „Mit einer solchen Liebe, so genial gemacht“, sagte der in Gronau geborene Lindenberg. Der Film zeige, dass alles gehe, den „westfälisch-amerikanischen Traum“.

Neben Regisseurin Hermine Huntgeburth und den Darstellern Max von der Groeben und Ruby O. Fee ist der 23-jährige Hauptdarsteller Jan Bülow nach Essen gekommen. Er verkörpert kongenial den jungen Udo Lindenberg, der den väterlich Wunsch ausschlägt, ebenfalls Klempner zu werden, und sich auf eigene Faust nach Hamburg durchschlägt, um sich dort als Jazzschlagzeuger zu behaupten – und schließlich diese ganz eigene Version des Deutschrocks zu erfinden, mit der er bis heute riesige Erfolge feiert.

Mehr als die Hälfte des Filmdrehs fand in Hamburg statt, natürlich spielt die Reeperbahn der 1970er-Jahre eine große Rolle, aber auch der Alte Elbtunnel und die Laeiszhalle sind zu erkennen. Dass man den Rocker, der natürlich auch in Essen mit Hut, Zigarre und Sonnenbrille erscheint, in seiner Heimat NRW noch über alles liebt, zeigt der große Menschenauflauf vor dem Kino.