Christina Aguilera: Vom Sternchen zur Pop-Diva

Christina Aguilera : Vom Sternchen zur Pop-Diva

Düsseldorf (RP). Als süße Trällerbienen haben sie beide begonnen. Doch anders als Konkurrentin Britney Spears hat sich Christina Aguilera zu einer Sängerin mit Format gemausert. Die Popdiva ist jetzt für vier Konzerte und einen Auftritt bei der TV-Show "Wetten, dass..?!" nach Deutschland gekommen.

Im Mickey-Maus-Club sind sie sich zuerst begegnet. Später trafen sie sich bei den Grammy Awards wieder. Beide sind blond, beide sind ehrgeizig, beide trugen den Titel "Pop-Prinzessin". Doch damit enden die Gemeinsamkeiten zwischen Christina Aguilera und Britney Spears. Während die einstige Sauberfrau Spears mit privaten Schmuddelgeschichten von sich reden macht, ackert Christina Aguilera weiter an ihrer Karriere als Künstlerin von Format.

Mehr als 25 Millionen Alben hat die kleine Sängerin mit der gewaltigen Stimme weltweit verkauft, mehrere Grammys eingeheimst und einen davon sogar 1999 ihrer Erzkonkurrentin Britney Spears vor der Nase weggeschnappt.

Ihr neues Album heißt nicht nur "Back to basic", es geht auch musikalisch auf den Jazz, Soul und Blues der 20er, 30er, 40er Jahre zurück. "Es sind die Musikstile, die mich immer inspiriert haben", hat Aguilera mehrfach betont. Derzeit zieht sie durch Europa. Morgen ist sie in Oberhausen zu sehen und zu hören.

Und wenn sie schon in Deutschland ist: Wetten, dass sie dann Thomas Gottschalk besucht? Am Samstag kommt sie in Deutschlands beliebteste Unterhaltungsshow. Allerdings "nur" zum Singen. Natürlich wird sie auch wieder nett anzusehen sein. Doch die ganz wilden Zeiten mit Strapsen und Stringtanga sind vorbei. Das Image des Vamps versucht sie gerade abzustreifen: Lady-like im Retro-Stil à la Marilyn Monroe gibt sie sich jetzt.

Wandlungsfähiges Talent

Es ist nicht die erste Wandlung der 25-Jährigen, die von klein an immer nur das eine wollte: Sängerin werden. Gestählt durch Talentwettbewerbe kam sie mit 13 Jahren zum Disney Channel und moderierte den Mickey-Maus-Club. Der Durchbruch kam 1999 mit "Genie in a bottle".

Britney Spears kokettierte noch beharrlich mit ihrem unschuldigen Schulmädchen-Image, als Aguilera den Wandel einläutete: 2002 auf dem Album "Stripped" zeigte sie sich sehr freizügig, sehr lasziv und ziemlich nackt. "Ich bin eine echte Künstlerin, keine Singpuppe", versichert sie immer wieder. Eine Skandalnudel ist sie privat bei weitem nicht. 2005 heiratete sie Jordan Bratman. Statt um Geschenke bat das Paar um Spenden für die Opfer der Hurrikans.

Die vielen Gesichter der Christina Aguilera sind kein Zufall: Die Königin der Wandlungsfähigkeit ist schließlich ihr Vorbild: Madonna. Von Kindesbeinen an wollte sie nur eins: Sängerin werden.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Startschuss zu Christina Aguileras "Back to Basics"-Deutschlandtournee

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