Campino über Argentinien-Tournee „Dieses Publikum ist in Sachen Euphorie weltweit vorne“

Interview | Düsseldorf/Buenos Aires · Die Toten Hosen sind auf Tournee in Argentinien. Ihr Sänger erzählt, wie die Reise läuft. Was ihn mit Coldplay verbindet. Und warum er nicht mit im Flieger sitzen wird, wenn die Band zurück nach Düsseldorf reist.

Campino mit Kudel (l.) in Buenos Aires.

Campino mit Kudel (l.) in Buenos Aires.

Foto: JKP/Bastian Bochinski

Gleich ist Abfahrt, Campino kann noch mal eben durchatmen. Der Sänger der Toten Hosen sitzt in Buenos Aires im Hotel, in einer Stunde geht es weiter nach Tandil. In der etwa vier Autostunden entfernten Stadt wird die Band ihr nächstes Konzert in Argentinien geben. Es soll das Finale der Feierlichkeiten zu 30 Jahren Freundschaft zwischen den Düsseldorfern und dem südamerikanischen Land werden. Seit 1992 reisen sie regelmäßig hinüber. Damals schickte ihnen ein ausgewanderter Fan aus Karlsruhe Flugtickets. Er war in die dortige Punkszene eingetaucht, hatte gemerkt, dass die Gruppe einigen Leute bekannt war und schrieb ans alte Zuhause: Kommt unbedingt her! Sie kamen tatsächlich und verliebten sich. Am Telefon nun erstmal Verblüffung: Campino klingt gar nicht wie sonst. Und auch nicht wie ein Punk-Sänger. Sondern eher wie Barry White.

Fotos: Toten-Hosen-Konzert mit Campino in der Merkur-Spiel-Arena Düsseldorf
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So war das Konzert der Toten Hosen in der Merkur-Spiel-Arena in Düsseldorf

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Foto: Anne Orthen (orth)/Anne Orthen (ort)