1. Kultur
  2. Musik

Spencer Davis im Alter von 81 Jahren gestorben - „Gimme Some Lovin'“ und „I’m a Man“

Bekannt durch „Gimme Some Lovin'“ und „I’m a Man“ : Britischer Rockstar Spencer Davis im Alter von 81 Jahren gestorben

Bekannt wurde er mit seiner Spencer Davis Group mit den Hits „Gimme Some Lovin'“ und „I’m a Man“. Jetzt ist der britische Rockmusiker Spencer Davis ist im Alter von 81 Jahren gestorben.

Der Gründer der gleichnamigen Band sei zuletzt in einem Krankenhaus wegen einer Lungenentzündung behandelt worden, sagte sein Agent Bob Birk am Dienstag. Bekannt geworden ist Davis in den 60er Jahren mit Hits wie „Gimme Some Lovin'“ und „I’m a Man“.

Davis kam 1939 in Wales zur Welt und begann seine Musiker-Karriere während des Studiums an der Universität Birmingham. Beeinflusst von der aufkeimenden Blues- und Skiffle-Szene trat er in Bands zusammen mit künftigen Stars wie dem späteren Rolling-Stones-Bassisten Bill Wyman und Christine Perfect auf, die sich später als Christine McVie bei Fleetwood Mac einen Namen machte. 1963 gründete Davis mit den Brüdern Steve und Muff Winwood sowie Pete York die Spencer Davis Group. Mit Steve Winwood als Gitarrist, Keyborder und Sänger hatte die Band in Großbritannien zwei Nummer-Eins-Hits: „Keep on Running“ 1965 und „Somebody Help Me“ ein Jahr später. Sieben weitere Titel schafften es in die britischen Top 40 bis Steve Winwood 1967 ausstieg.

Davis selbst veröffentlichte mehrere Solo-Alben, allerdings ohne an seinen Ruhm aus den 60er Jahren anknüpfen zu können. Später spielte die Spencer Davis Group ohne die Winwood-Brüder.

Davis hinterlässt seine Partnerin June und drei erwachsene Kinder. Zuletzt lebte er Medienberichten zufolge in Kalifornien.

(felt/dpa)