Rosenstolz: Macht Liebe

Rosenstolz: Macht Liebe

Rosenstolz haben die Elektronik für sich entdeckt. Die ersten drei Songs des neuen Albums des Berliner Duos, darunter die Single "Sternraketen" und der wortspielende Titelsong "Macht Liebe", erinnern in ihrer Naivität und mit ihren bisweilen etwas klischeehaften Synthesizer-Passagen gar an die Neue Deutsche Welle.

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p class="text"><P>Rosenstolz haben die Elektronik für sich entdeckt. Die ersten drei Songs des neuen Albums des Berliner Duos, darunter die Single "Sternraketen" und der wortspielende Titelsong "Macht Liebe", erinnern in ihrer Naivität und mit ihren bisweilen etwas klischeehaften Synthesizer-Passagen gar an die Neue Deutsche Welle.

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p class="text">Das ist jedoch nicht weiter verwunderlich, "Macht Liebe" sowie einen weiteren Song hat NDW-Legende Inga Humpe, heute 2raumwohnung, zusammen mit Rosenstolz-Mastermind Peter Plate geschrieben. Erst ab dem vierten, sehr gelungenen Song "Es tut noch immer weh" findet man die alten Rosenstolz wieder: Große Gesten zwischen Pathos und Schnoddrigkeit, Pop, Schlager und Chanson.

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p class="text">Dieser stilistische Streuschuss hat sich in den vergangenen Jahren bereits mehrfach bewährt: Die letzten fünf Alben erreichten alle die Top Ten und das hat das neue Werk inzwischen auch geschafft. Besonders gefeilt habe man nach Auskunft von Plate an den Texten der 13 Songs. Etwas enttäuschend diesmal die Stimme von Sängerin AnNa R., die im Gegensatz zu früher weniger kraftvoll, sondern bisweilen brüchig und piepsig klingt.

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