CD-Kritik: Ron Sexsmith: Retriever

CD-Kritik : Ron Sexsmith: Retriever

Ron Sexsmith lässt auf seinem jüngsten Album wieder melancholischen Folkrock und sanften Pop gekonnt erklingen. Auch auf "Retriever" sind zeitlose Glanzstücke zu entdecken.

Besinnliche, gefühlsbetonte Titel, instrumentiert mit filigranen Pianoklängen, weichen Gitarren und Streichern. Um einem sanftem Entschlummern seiner Zuhörerschaft vorzubeugen, hat der 40-Jährige, der locker für zehn Jahre jünger durchgehen würde, auch ein paar lebhaftere Stücke auf "Retriever" untergebracht - von veritablem Rock zu reden, wäre dann aber doch etwas übertrieben.

Von Sexsmiths Musik waren in der Vergangenheit auch schon Kollegen wie Paul McCartney, Elvis Costello und John Hiatt begeistert, nur der ganz große Durchbruch blieb dem Kanadier bislang verwehrt. Vielleicht klappt's ja im achten Anlauf, 13 Jahre nach seinem Debüt. Trotziges Beharren scheint ihm jedenfalls nicht fremd zu sein: "I'm Not About to Lose" heißt einer der Titel.

Von Nina Sündermann

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