Entscheidung gefallen Silvester-Konzert von Rammstein auf Münchner Theresienwiese abgesagt

München · Die Band Rammstein hatte ein Silvester-Konzert mit 145.000 Zuschauern auf der Münchner Theresienwiese geplant. Doch jetzt haben die Veranstalter kurzfristig abgesagt. Warum, das erfahren Sie hier.

Rammstein: wie eine Band provoziert
9 Bilder

Rammstein: wie eine Band provoziert

9 Bilder
Foto: dpa/Axel Heimken

Die Theresienwiese in München hatte zwei Jahre Pause, 2022 kommt die Wiesn zurück. Und eigentlich sollte auf dem Gelände in diesem Jahr noch ein weiteres Spektakel stattfinden, das internationale Aufmerksamkeit erregen könnte. Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung hieß es, die Hard Rock-Band Rammstein habe eine Anfrage bei der Stadt München eingereicht, um am Silvesterabend ein Konzert auf der Theresienwiese spielen zu dürfen. Doch nach einem Gespräch mit der Stadt München habe der Veranstalter überraschend abgesagt, sagte ein Sprecher des Kreisverwaltungsreferats (KVR).

Die Leutgeb Entertainment Group begründete die Entscheidung dem Sprecher zufolge mit dem hohen Zeitdruck, unter dem sie ein schlüssiges Sicherheitskonzept für das Konzert hätte ausarbeiten müssen. Das Mega-Event am 31. Dezember sollte 145 000 Zuschauer auf die Theresienwiese, mitten in der Stadt München, locken. In der Erklärung vom Veranstalter Leutgeb hieß es: „Eine Veranstaltung muss für alle Beteiligten funktionieren, weshalb ich als Veranstalter aus Gründen der VERNUNFT entschieden habe, das geplante Vorhaben zu beenden."

Wirtschaftsreferent Clemens Baumgärtner (CSU) spricht im Zuge der Absage von einer "vertanen Chance" für die Stadt. Und der CSU-Chef Manuel Pretzl wird sogar noch deutlicher: "So ein Verhalten des KVRs habe ich noch nicht erlebt. Offensichtlich weht ein neuer Wind in der Behörde." Er könne allerdings nachvollziehen, dass das Konzert vom Veranstalter abgesagt wurde.

(hf/joko/dpa)
Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort