1. Kultur
  2. Musik

Jackson-Mutter bricht ihr Schweigen: "Mein Ehemann hat nichts Schlimmes getan"

Jackson-Mutter bricht ihr Schweigen : "Mein Ehemann hat nichts Schlimmes getan"

Düssedorf (RPO). Die Mutter des "King of Pop" bricht ihr Schweigen: Erstmals hat sich Katherine Jackson zum Tod ihres Sohnes in einem Interview geäußert. Insbesondere versucht sie, mit den Gerüchten um ihren Ehemann Joe aufzuräumen.

Am 25. Juli ist Michael Jackson, der "King of Pop", im Alter von 50 Jahren gestorben. Die genauen Umstände seine Todes sind nach wie vor ungeklärt. Doch seine Mutter Katherine ist sich sicher, dass ihr Sohn nicht eines natürlichen Todes gestorben ist.

Erstmals äußerte sich die 79-Jährige in einem Interview: "Alles, was ich weiß, ist, dass mein Sohn tot ist. Ich weiß, dass er nicht eines natürlichen Todes gestorben ist, er war zu jung um zu sterben", so Katherine Jackson gegenüber dem US-Sender "Fox News".

Joe Jackson darf Enkel sehen

In dem Gespräch räumte sich auch mit den Gerüchten auf, dass ihr Mann Joe Jackson seine Enkelkinder Prince Michael I, Paris und Prince Michael II (Blanket) nicht sehen darf. Auch nahm sie ihn gegen die Vorwürfe zu seinen vermeintlich schlimmen Erziehungsmethoden in Schutz. "Mein Ehemann hat nichts von dem getan, was ihm seit 39 Jahren unterstellt wird. Ich verstehe das nicht. Ich denke, das Thema wird jetzt wieder hochgekocht", so Jackson.

Großvater will sich nicht einmischen

  • Fotos : Joseph Jackson - Michaels Vater
  • Fotos : 1500 Sträflinge tanzen "Dangerous"
  • Fotos : Michael Jackson posthum geehrt

Ganz andere Töne kommen dagegen von Joe Jackson selbst. Für seine Verhältnisse gibt sich der 80-Jährige verhältnismäßig zurückhaltend. So wolle er sich zukünftig nicht in die Erziehung seiner Enkel einmischen. Er komme nur noch ab und an in das Haus der Familie nördlich von Los Angeles, heißt es laut Gerichtsunterlagen in einer zweiseitigen Erklärung Jacksons.

Seine von ihm getrennt lebende Frau Katherine, der ein Gericht am Montag die Erziehung der drei Kinder des verstorbenen Popmusikers Michael Jackson anvertraut hatte, sei ein wunderbarer Vormund, schrieb Joe Jackson weiter. In den vergangen Wochen hatten britische Medien dagegen berichtet, Joe Jackson wolle seine drei Enkelkinder zukünftig groß vermarkten.

Keine Zukunft für "Jackson Three"?

So verriet der Biograph von Michael Jackson, Ian Halperin, der englischen Boulevard-Zeitung "Sun", dass der 80-Jährige mit den drei Kindern bereits eine Welttournee plane. Für zwei von ihnen gebe es bereits einen Plattenvertrag. Schon 2010 wolle der Großvater mit den "Jackson-Three" weltweit Konzerte geben.

So wie es aussieht, bleibt den drei Enkelkindern die Vermarktung durch ihren Großvater am Ende doch erspart. Das harte Schicksal ihres Vaters, der "Jackson Five" und der übrigen Jackson-Kinder müssen sie damit vorerst nicht durchleben.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Die Trauerfeier in Bildern

(tim)