Ende der Spekulationen Das sagen Abba über einen ESC-Auftritt 2024

London · 2024 richtet Schweden den Eurovision Song Contest aus – pünktlich zum 50. Jubiläum des ESC-Siegs von Abba mit „Waterloo“. Fans hoffen auf eine Wiedervereinigung, aber was will die Band?

Die schwedische Popgruppe Abba im Jahr 1974 beim ESC, der damals noch Grand Prix d'Eurovision de la Chanson hieß (Archivfoto).

Die schwedische Popgruppe Abba im Jahr 1974 beim ESC, der damals noch Grand Prix d'Eurovision de la Chanson hieß (Archivfoto).

Foto: dpa

Die schwedische Kultband Abba hat Spekulationen über einen Auftritt beim Eurovision Song Contest (ESC) 2024 in Schweden eine Absage erteilt. Ein gemeinsamer Auftritt der vier Sänger bei der Musikshow sei „ausgeschlossen“, sagte Abba-Mitgründer Benny Andersson am Donnerstag in einem Interview mit der BBC-Sendung Newsnight. „Ich will das nicht. Und wenn ich nicht will, wollen die anderen auch nicht. Es ist für alle vier von uns das Gleiche. Wenn jemand nein sagt, ist das ein Nein“, sagte er.

Der ebenfalls bei dem Interview anwesende Abba-Sänger Björn Ulvaeus fügte hinzu: „Wir können 50 Jahre Abba feiern, ohne dass wir auf der Bühne stehen.“

Beim diesjährigen ESC in Liverpool hatte die Schwedin Loreen mit ihrem Song „Tattoo“ gewonnen. Damit richtet Schweden im kommenden Jahr zum siebten Mal den ESC aus - 50 Jahre nach dem ersten schwedischen Sieg bei dem europäischen Musikwettbewerb dank Abba und ihrem Hit „Waterloo“.

Neben „Waterloo“ wurden Abba mit Hits wie „Dancing Queen“ und „Mamma Mia“ weltberühmt. 1982 löste sich die Band auf, nachdem sich die beiden Ehepaare Agnetha Fältskog und Björn Ulvaeus sowie Anni-Frid Lyngstad und Benny Andersson hatten scheiden lassen.

Alle vier Sänger sind mittlerweile über 70 Jahre alt. In den vergangenen 50 Jahren haben sie mehr als 400 Millionen Alben verkauft. Im vergangenen Jahr traten die vier Musiker als Avatare in Form sogenannter Abbatare in einer Hightech-Konzertshow auf. Dort waren zwar die echten Stimmen der vier Stars zu hören, die vier Sänger selbst traten aber nur als aber nur als digitale Hologramme auf.

(peng/AFP)
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