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ESC 20222​: Die spannendsten Zahlen, Fakten und Rekorde in der Geschichte des ESC​

Vor dem ESC-Finale 2022 : Die spannendsten Zahlen, Fakten und Rekorde beim ESC

Am 14. Mai findet das diesjährige Finale des Eurovision Song Contest statt. Nun können wieder Künstler ihr musikalisches Können auf der Bühne präsentieren. Vor dem ESC 2022 blicken wir auf die spannendsten Rekorde aus mehr als sechs Jahrzehnten ESC-Geschichte.

Bald ist es wieder soweit: Die berühmten „12 Points“ werden von 25 Nationen im Finale des 66. Eurovision Song Contest an die besten Künstler vergeben. Vor dem Grand Final werfen wir einen Blick auf die interessantesten Zahlen und Rekorde aus mehr als 60 Jahren ESC. Welches Land konnte bisher am häufigsten den ESC gewinnen? Und wer hat die meisten Teilnahmen? Eine Übersicht.

Länder mit den meisten Teilnahmen beim ESC

Das Land mit den meisten Teilnahmen beim Eurovision Song Contest ist Deutschland. Ganze 66 mal, also bei bisher jedem ESC, nahm unsere Bundesrepublik teil. Dahinter folgen Frankreich mit 65 Teilnahmen und Belgien mit 64.

Die Rekordsieger des ESC

Die meisten Siege beim Eurovision Song Contest konnte Irland einfahren. Siebenmal standen die Iren schon an der Spitze, zuletzt 1996. Dem gegenüber stehen zudem vier zweite Plätze und ein dritter Platz. Einen Sieg weniger konnte dagegen Schweden einfahren. Sie erreichten bereits sechsmal Platz eins, einmal Platz zwei und sechsmal Platz drei. Die drittmeisten Siege beim ESC gingen an Großbritannien mit fünf Triumphen. Sie sind auch am häufigsten auf dem Treppchen zu finden: Ganze 15 mal wurden sie zweiter, dreimal dritter. Frankreich schafft es mit fünf ESC-Siegen ebenfalls in die Top drei der Rekordsieger.

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Meiste letzte Plätze bei ESC-Endrunden

Die unrühmlichste Kategorie der Rekorde beim ESC geht an Norwegen. Die Skandinavier fanden sich bei 59 Teilnahmen schon elfmal auf dem letzten Platz wieder. Dicht gefolgt von Belgien, die zehnmal letzter wurden. Deutschland komplettiert die Top drei mit neun letzten Plätzen - zuletzt 2015 als Ann Sophie mit ihrem Song „Black Smoke“ in Österreich mit null Punkten wieder nach Hause fahren musste.

Die häufigsten Gastgeber beim ESC

Den Eurovision Song Contest hat Großbritannien am meisten ausgetragen. Achtmal war das Land mittlerweile schon Gastgeber, darunter in den Städten Brighton, Birmingham und London. Rekordsieger Irland folgt auf dem zweiten Platz: Sie waren siebenmal Gastgeber. Die Niederlande trug den ESC schon sechsmal aus und landet somit auf dem dritten Platz.

Meisten Zuschauer in Deutschland seit 1976

In Deutschland hatte der ESC seine Hochzeit vor allem Anfang der 80er Jahre als Katja Ebstein 1980 den zweiten Platz und Nicole zwei Jahre später mit „Ein bißchen Frieden“ den Sieg bei dem größten Musikwettbewerb der Welt holte. In diesen Jahren sahen 17,35 Millionen (1980), respektive 13,81 Millionen (1982) Menschen in Deutschland den ESC.
Ähnlich hohe Zuschauerzahlen wurden erst wieder 2010 (14,73 Millionen Zuschauer) und 2011 (13,93 Millionen Zuschauer) erreicht, als Lena Meyer-Landrut den ESC in Oslo gewann und im nächsten jahr in Düsseldorf erneut antrat (10. Platz).

(joko)