Eurovision-Veranstalter: Keine Boykott-Diskussion mit Mitgliedern

Eurovision-Veranstalter : „Keine Boykott-Diskussion mit Mitgliedern“

Mit Mitgliedern des ESC-Veranstalters gibt es nach eigenen Angaben keine Diskussion über ein Boykott. Am Wochenende haben sich mehrere Kulturschaffende gegen die Ausrichtung des Song Contests in Israel ausgesprochen.

Mit Mitgliedern der Europäischen Rundfunkunion (EBU) als Veranstalter des Eurovision Song Contests gibt es nach dessen Angaben keine Diskussion über ein Boykott Israels.

Dutzende Kulturschaffende hatten sich am Wochenende gegen die Ausrichtung des Wettbewerbs 2019 in Israel ausgesprochen. Als Grund für den Boykottaufruf werden Menschenrechtsverletzungen des Landes gegen Palästinenser genannt. „Der Eurovision Song Contest ist eine langjährige, nicht politische Unterhaltungsveranstaltung, die Zuschauer und Länder zusammenbringen soll“, hieß es in einer Mitteilung der EBU am Montag.

Alle Mitglieder hätten noch bis Oktober Zeit, ihre Teilnahme beim Wettbewerb 2019 zu bestätigen. Die israelische Sängerin Netta hatte im Mai mit ihrem Song „Toy“ den ESC in Portugal gewonnen. Aus diesem Grund ist das Finale des ESC 2019 in Israel geplant.

(ubg/dpa)