Zwischenfall beim Approximation Festival Pianistin Kelly Moran ruft im Konzert „Free Palestine“

Düsseldorf · Kurz vor Ende ihres Auftritts bei dem Düsseldorfer Festival bekundete die Künstlerin ihre Solidarität mit Palästina. Sie habe damit eine Absprache gebrochen, sagt Kurator und Oscar-Preisträger Volker Bertelmann. Er erwägt nun das Ende des Festivals.

 Die New Yorker Pianistin Kelly Moran.

Die New Yorker Pianistin Kelly Moran.

Foto: Approximation/Approximation Festival

Beim Musikfestival Approximation in Düsseldorf hat es einen Zwischenfall gegeben. Die New Yorker Pianistin Kelly Moran, die den zweiten von drei künstlerischen Teilen des Freitagabends bestritt, erhob sich kurz vor Ende ihres Sets und wandte sich ans Publikum. Sie nahm Bezug auf die Situation in Gaza, sagte „Free Palestine“ und kündigte mit einem Zittern in der Stimme zwei Stücke des kürzlich nach langer Krankheit gestorbenen Komponisten Ryuichi Sakamoto an, die sie den Kindern in Gaza widmen wolle. Teile des Publikums im gut gefüllten Saal des Forum Freies Theater applaudierten.

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