Aeolus-Wettbewerb diesmal mit Trompete, Posaune und Tuba

Junge Musiker in Düsseldorf : Die Bläserelite gibt sich die Ehre

Beim Aeolus-Wettbewerb treten diesmal Trompete, Posaune und Tuba an.

Höher kann man nicht fallen. Im Jahr 2017 war er Preisträger beim Düsseldorfer Aeolus-Wettbewerb auf seinem Instrument, der Querflöte und jetzt hat Matvey Demin den legendären Moskauer Tschaikowski-Wettbewerb gewonnen. Sieghardt Rometsch, Gründer und Stifter des Düsseldorfer Wettbewerbs, strahlt über das ganze Gesicht, wenn er von dieser Karriere erzählt, die am Rhein begann: „Das zeigt, dass wir auch in der höchsten Liga spielen.“

Posaune, Trompete und Tuba stehen in diesem Jahr im Fokus des 14. Aeolus-Bläserwettbewerbs, der vom 17. bis 22. September an der Robert-Schumann-Hochschule stattfindet. 140 junge Musiker aus 34 Ländern, darunter Australien, Brasilien und Taiwan, reisen nach Düsseldorf, um sich einer hochrangigen Jury zu präsentieren. Erstmals in der Geschichte des Wettbewerbs wird er von einer Frau geleitet. Die polnische Dirigentin Ewa Strusinska ist seit Beginn der Spielzeit 2018/2019 Generalmusikdirektorin der Neuen Lausitzer Philharmonie in Görlitz.

Zu den herausragenden Persönlichkeiten in der achtköpfigen Jury gehört zweifellos der Komponist und Pädagoge Mike Svoboda. Der Posaunist setzt sich konsequent dafür ein, das Repertoire seines Instrumentes zu erweitern. Über 400 Werke brachte der US-Amerikaner bereits zur Uraufführung, darunter zahlreiche Posaunenkonzerte, die er mit renommierten Orchestern interpretierte. Für Düsseldorf komponierte er bereits ein Tripelkonzert in der aktuellen Besetzung.

Weitere Mitglieder der Jury sind Jens Björn-Larsen, Tuba (Dänemark), Jonas Bylund, Posaune (Schweden), Frits Damrow, Trompete (Niederlande), Patrick Harrild, Tuba (England), Pasi Pirinen, Trompete (Finnland) und Raimund Wippermann, Rektor der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf.

Die ersten drei Runden des Wettbewerbs werden vom 17. bis 20. September in den Räumen der Robert-Schumann-Hochschule an der Fischerstraße ausgetragen. Am Sonntag, 22. September, beginnt um 11 Uhr das Finale des Wettbewerbs mit den Düsseldorfern Symphonikern in der Tonhalle Düsseldorf. Die Finalisten spielen um ein Preisgeld in Höhe von 30.000 Euro. Auf dem Programm stehen Kompositionen von Lanny Grøndahl, Oskar Böhme und Eugène Bozza.

Der Aeolus-Bläserwettbewerb wird von der Sieghardt-Rometsch-Stiftung und der Robert-Schumann Hochschule veranstaltet und gehört zur World Federation Of International Music Competitions. Der Wettbewerb ist ein wichtiges Sprungbrett für Künstlerkarrieren.

Das Fachmagazin „Das Orchester“, der größte Stellenmarkt für Orchestermusiker weltweit, schrieb in seiner Dezemberausgabe, dass es „mit dem Aeolus-Bläserwettbewerb gelungen ist, die Stadt Düsseldorf mit einem musikalischen Ereignis von Weltrang zu beglücken. Den Preisträgern stehen nach dem Erfolg in Düsseldorf die Türen der großen Orchester offen, das kann als sicher gelten.“

www.aeolus-wettbewerb.de

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