Nach tödlichem Unfall: 3 Doors Down sagen Konzerte ab

Nach tödlichem Unfall : 3 Doors Down sagen Konzerte ab

3 Doors Down-Bassist Todd Harrell soll einen tödlichen Autounfall verschuldet haben. Aus Respekt vor dem Unfallopfer sagte die Band vier Konzerte ab. Harrell sitzt derzeit in Untersuchungshaft.

Die amerikanische Rockband 3 Doors Down hat nach einem offenbar von ihrem Bassisten verursachten tödlichen Unfall vier Konzerte in den USA abgesagt. Dies geschehe aus Respekt vor dem Unfallopfer, dem 47-jährigen Paul Howard Shoulders, erklärte die Band auf ihrer Webseite. Betroffen sind Konzerte im April und Mai.

Bassist Robert Todd Harrell wartet unterdessen nach dem Unfall am Freitagabend im Gefängnis auf seine Anhörung vor Gericht am Donnerstag. Ihm wird vorgeworfen, betrunken und mit überhöhter Geschwindigkeit am Freitagabend den Unfall verursacht zu haben, bei dem der Kleinlastwagen von Shoulders auf einem Highway bei Nashville von der Fahrbahn abkam, die Leitplanke durchbrach und eine Böschung hinunterstürzte. Harrell soll den Pickup Truck geschnitten haben.

Bei dem Alkoholtest habe Harrell ausgesagt, sogenannten Hard Cider getrunken und zudem verschreibungspflichtige Medikamente gegen Angstzustände und Schmerzen eingenommen zu haben. Zudem wurde er beschuldigt, solche Medikamente ins Gefängnis eingeschmuggelt zu haben. In einer seiner Socken wurden Dutzende Tabletten entdeckt.

3 Doors Down wurden in den 90er Jahren in Mississippi gegründet. Zu ihren Hits gehören "Here Without You", "Away From the Sun" und "Kryptonite".

(ap/jre)
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