Sankt-Martin-Lied: Hier gibt's den Text zum Mitsingen

Liedtext: Das Sankt-Martin-Lied mit allen acht Strophen

Das Lied vom Sankt Martin ist bei den Martinszügen überall zu hören. Nur kennt kaum jemand die Strophen fünf bis acht. Im Folgenden der ganze Text, zitiert nach dem Neusser Liederbuch.

Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind
sein Ross, das trug ihn fort geschwind
Sankt Martin ritt mit leichtem Mut
Sein Mantel deckt ihn warm und gut

Im Schnee saß, im Schnee saß, im Schnee, da saß ein armer Mann
hatt' Kleider nicht, hatt' Lumpen an
Oh, helft mir doch in meiner Not
Sonst ist der bittre Frost mein Tod

Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin zog die Zügel an
Sein Ross stand still beim armen Mann
Sankt Martin mit dem Schwerte teilt
den warmen Mantel unverweilt

Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin gab den halben still
der Bettler rasch ihm danken will. Sankt Martin aber ritt in Eil hinweg mit seinem Mantelteil.

Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin legt sich müd' zur Ruh
da tritt im Traum der Herr dazu
Er trägt des Mantels Stück als Kleid
sein Antlitz strahlet Lieblichkeit

Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin sieht ihn staunend an,
der Herr zeigt ihm die Wege an
Er führt in seine Kirch' ihn ein,
und Martin will sein Jünger sein

Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin wurde Priester gar
und diente fromm an dem Altar
Das ziert ihn wohl bis an das Grab,
zuletzt trug er den Bischofsstab

Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin, o du Gottesmann,
nun höre unser Flehen an
O bitt' für uns in dieser Zeit
und führe uns zur Seligkeit

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(pst/RPO)