Fotoausstellung in Berlin: Jim Rakete zeigt die Stars ganz anders

Fotoausstellung in Berlin : Jim Rakete zeigt die Stars ganz anders

Berlin (RPO). Er ist der unbestrittene Star unter den deutschen Fotografen und er fotografiert die Stars wie kein anderer. Jetzt lichtete Jim Rakete für die Ausstellung "Stand der Dinge" hundert Filmschaffende mit einem Gegenstand aus ihrem wichtigsten Streifen ab. Eine sehenswerte Auswahl gibt es nun in Berlin zu sehen.

Seit über einem Jahr arbeitet Rakete an der Portätreihe, die als Gesamtschau im Sommer 2011 die Wiedereröffnung des Deutschen Filmmuseums Frankfurt begleiten wird. Ursprünglich war eine überschaubare "Hall of Fame" geplant, doch mittlerweile sind mehr als hundert Fotos entstanden. Der Kern der Ausstellung ist bis zum 11. März in der Kunsthalle Koidl in Berlin zu sehen.

Schlöndorff schlägt Trommel

Der Fotograf, der schon etliche Promis ins rechte Licht rückte, holte berühmte deutsche Filmemacher mit ihren wichtigsten Requisiten vor die Kamera. Den Titel "Stand der Dinge" borgte sich der Berliner dabei von Wim Wenders.

Der Regisseur drehte vor zwanzig Jahren einen gleichnamigen Film über das damalige Scheitern in der Fimbranche. Jim Rakete zeigt in seinen Werken eine Hommage an Regisseure, Schauspieler und ihre Werke.

So hat Volker Schlöndorff seine Original-Blechtrommel mit auf die Filmstraße nach Babelsberg gebracht, Nora Tschierner kramt ihren Keinohrhasen aus dem Ausschnitt und Moritz Bleibtreu posiert mit der Knarre aus "Knocking on Heavens Door".

Viele der Gegenstände dürften Auslöser für Erinnerungen sein. Unter anderem sind auch Bilder von Mario Adorf, Götz George, Jürgen Vogel und Tom Tykwer zu sehen.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Jim Rakete zeigt den "Stand der Dinge"

(csi)
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