Tierisch: Fotokunst mit Fell und vier Pfoten

Tierisch : Fotokunst mit Fell und vier Pfoten

Düsseldorf/Dortmund (RPO). Hunde sind bekanntlich der beste Freund des Menschen. Die Fotografin Anya Gürler hat sich etwas Spezielles einfallen lassen, um ihrer Liebe zu den Vierbeinern besonderen Ausdruck zu verleihen: Sie macht Hunde zum Kunstwerk.

Arpad ist Anya Gürlers Lieblingsmotiv. Der acht Jahre alte Weimaraner-Podhalaner-Mischling steht regelmäßig Modell, wenn die Fotografin aus Dortmund zur Kamera greift. Dabei produziert sie keine Bilder vor steriler Studiokulisse, sondern inszeniert die Tiere dort, wo sie sich wohl fühlen. "Hauptsächlich fotografiere ich die Hunde im Freien, dabei müssen sie nicht still sitzen", sagt die 34-Jährige. Natürlichkeit sei ihr wichtig, die Tiere sollen in kein Korsett gezwungen werden: "Der Hund soll Hund sein dürfen."

Trotzdem ist Geduld gefragt, um in zum richtigen Zeitpunkt auf den Auslöser zu drücken: "Einen speziellen Trick gibt es nicht, ich beobachte die Tiere in ihren Bewegungen und ihrem Verhalten. So kann man den richtigen Moment für ein gutes Foto antizipieren!" Die Bilder werden am Computer grafisch bearbeitet und teilweise verfremdet. Am Ende des Prozesses stehen dann auf Holz oder Leinwand gebannte Kollagen, die stilistisch an eine Mischung aus Pop Art und klassischer Tierfotografie erinnern.

Ihrem Hobby, das gleichzeitig Beruf ist, geht Gürler bereits seit über fünf Jahren nach: "Das hat sich mit der Zeit entwickelt! Ich interessiere mich für Kunst, Hunde und Fotografie. Da kam das Eine zum Andern!" Die meiste Zeit verbringt Gürler, die seit zwölf Jahren im Geschäft ist, mit der Arbeit für Zeitungen, Privat- und Geschäftskunden. Dort stehen dann Hochzeitspaare, Fußballprofis und Babys vor der Linse: "Aber die Hunde bleiben meine größte Leidenschaft."

(ndi/top)
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