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US-Fotografin Hadley Hudson in Berlin: Erotik, Punk und Sinnlichkeit

US-Fotografin Hadley Hudson in Berlin : Erotik, Punk und Sinnlichkeit

Bevor sie wieder nach New York zurückkehrt, wird die Ausnahmefotografin Hadley Hudson in Berlin in einer Einzelausstellung gewürdigt. Ihre Arbeiten sind gekennzeichnet von einem gekonnten Zusammenspiel zwischen Erotik und Punk, Sinnlichkeit und Exzess.

Hadley Hudsons Arbeiten zwischen Rock, Trash und Witz flirrenden Aufnahmen ließen die internationale Szene auf sie aufmerksam werden.

Sie symbolisiert das Bild einer Epoche, in der Musik und Kunst aufeinander treffen und miteinander verschmelzen. Ob das Objekt ein Model, Rockstar oder den Durchschnittsbürger darstellen soll, ist hier nicht erkennbar und soll es auch gar nicht sein.

1994 kam die Amerikanerin erstmals nach Europa, lebte in Paris und München und entdeckte die Berliner Szene für sich.

Sie fotografierte Peaches im White Trash und Cobra Killer im Bastard, arbeitete für "Rolling Stone", "032c", "Qvest", "Liebling", "Neon" und "Die Zeit". Veröffentlichungen in "Self Service", dem "New York Times Magazine", dem französischen "Playboy" und der britische "Vogue" folgten.

Für große Namen schoss sie Kampagnen, darunter Levis, H&M und Belevedere Vodka. Ihre Serie über die Privatwelt junger Models fand bereits große Anerkennung und wurde letztes Jahr bei der Blockbuster-Ausstellung "Traummänner" in den Hamburger Deichtorhallen gezeigt.

In der Berliner Galerie Contributed sind neben den frühen Arbeiten auch aktuelle Fotografien zu sehen, etwa die jüngste Strecke über die französische Sängerin Lou Lesage.

Hadley Hudson: "For Your Pleasure"
bis 1. September 2012
Contributed_Studio for the Arts
Berlin

(csr)