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Kunst-Projekt eines Franzosen: Einsamer Mini-Batman erkundet die USA

Kunst-Projekt eines Franzosen : Einsamer Mini-Batman erkundet die USA

Wenn Superhelden ihren Anzug anhaben, vollbringen sie in der Regel Wunderdinge. Sie fliegen, sie kämpfen, sie retten Leben. Ein Künstler hat eine Miniatur-Ausgabe von Batman allerdings auf die Straße geschickt – und sie in (mehr oder weniger) alltäglichen Situationen fotografiert.

Wenn Superhelden ihren Anzug anhaben, vollbringen sie in der Regel Wunderdinge. Sie fliegen, sie kämpfen, sie retten Leben. Ein Künstler hat eine Miniatur-Ausgabe von Batman allerdings auf die Straße geschickt — und sie in (mehr oder weniger) alltäglichen Situationen fotografiert.

Batman am Strand des Golfes von Mexiko, Batman vor einem Stripclub, Batman im Waschsalon. Würde Bruce Wayne, der immer wieder in die Rolle des Fledermaus-Mannes schlüpft, ohne Umhang und Maske losziehen, würde ihm kaum einer Beachtung schenken. Sieht er aber aus wie Batman, sind alle Blicke auf ihn gerichtet — wenn denn jemand da wäre.

Einsam inszeniert Rémi Noel den Helden im Alltag der USA, die der Pariser Fotograf einmal im Jahr für zehn Tage besucht. Begonnen hat die Fotoserie mit Batman vor 15 Jahren, als Noel die Figur über das Bett seiner Tochter gehangen hat, damit sie das Gefühl habe, jemand würde nachts über sie wachen.

Dabei ergeben sich durch die Größe der Figur zwangsläufig komische Situationen. Manchmal fotografiert der französische Künstler das Spielzeug zwar aus einem solchen Winkel, dass man nicht erkennt, wie groß sein Batman wirklich ist — doch spätestens, wenn sich die Puppe hinter Toilettenpapier versteckt, fällt auf, dass die Figur nur wenige Zentimeter groß ist.

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(spol)