Ausstellung "Klimakapseln": Die Welt nach der Klimakatastrophe

Ausstellung "Klimakapseln" : Die Welt nach der Klimakatastrophe

Hamburg (RPO). Stürme, Überflutungen, Dürren: Der Klimawandel macht sich fast überall auf der Welt bemerkbar. Aber wie könnten die Menschen in einer Welt nach einer Klimakatastrophe leben? Mögliche Antworten gibt die Ausstellung "Klimakapseln" im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe.

Während sich Politiker noch Gedanken darüber machen, wie der Klimawandel und die damit einhergehenden Katastrophen aufgehalten werden könnten, ist die Kunst bereits einen Schritt weiter. Visionen von künstlichen Inseln und surrealen Ganzkörperanzügen vermitteln dem Zuschauer einen Eindruck von einer Zeit, in der die Natur selbst zum Museumsobjekt wird.

Die Ausstellung "Klimakapseln" im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe richtet den Blick auf die gesellschaftspolitischen Folgen eines Zusammenlebens unter veränderten Klimabedingungen.

Die Ausstellung fasst laut Mitteilung des Museums erstmals historische und aktuelle klimabezogene Modelle, Konzepte, Strategien, Experimente und Utopien aus Design, Kunst, Architektur und Städtebau zusammen. Sie verfolgen nicht das Ziel, den Klimawandel aufzuhalten, sondern Visionen für ein Überleben in der Katastrophe entwerfen.

Zu sehen sind 30 mobile, temporäre und urbane Kapseln, mit denen menschliches Leben unabhängig von den klimatischen Bedingungen möglich werden soll — von schwimmenden Städten über Körperkapseln bis zu Konzepten der Meerwasserdüngung oder Schwefeleinstreuungen in die Stratosphäre.

Museum für Kunst und Gewerbe (Hamburg): "Klimakapseln. Überlebensbedingungen in der Katatrophe"; bis zum 08.08.2010. Weitere Informationen unter www.mkg-hamburg.de und www.klimakapseln.de.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Klimakapseln. Überlebensbedingungen in der Katastrophe

(ndi/csr)
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