Klavierabend in der Tonhalle Das Feuer der Euphorie

Düsseldorf · Der südkoreanische Pianist Seong-Jin Cho gab einen Klavierabend in der Tonhalle. Er spielte Werke von Händel, Gubaidulina, Brahms und Schumann.

 Seong-Jin Cho stammt aus Seoul.

Seong-Jin Cho stammt aus Seoul.

Foto: Seong-Jin Cho

Manche Pianisten weichen ungern vom bewährten Repertoire ab. Sie sind kaum loszueisen von ihrem Chopin, ihrem Liszt oder Rachmaninow, spielen bei den immer gleichen Festivals jahrelang nahezu identische Programme. Als der Koreaner Seong-Jin Cho 2015 den Warschauer Chopin-Wettbewerb gewann, schien auch er zunächst auf die Musik des Exil-Polen festgelegt. Wie stark sich der 28-Jährige seither entwickelt hat, zeigte jetzt sein Auftritt bei den Heinersdorff-Konzerten in der Tonhalle.