Gedenkkonzert in der Essener Philharmonie Klangvolles Requiem für Intendant Ohnesorg

Essen · Zum Gedenken an den verstorbenen Franz Xaver Ohnesorg spielten beim Klavierfestival Ruhr etliche Klassikstars – darunter Martha Argerich, Anne-Sophie Mutter und Lang Lang.

  Die Musiker Andreas Groethuysen, Martha Argerich, Renaud Capuçon, Anne-Sophie Mutter,    Christoph Prégardien, Lang Lang, Muriel Razavi, Sakura Toba, Sergio Tiempo, Yaara Tal (v.l.).    Foto: Peter Wieler/KFR

Die Musiker Andreas Groethuysen, Martha Argerich, Renaud Capuçon, Anne-Sophie Mutter, Christoph Prégardien, Lang Lang, Muriel Razavi, Sakura Toba, Sergio Tiempo, Yaara Tal (v.l.). Foto: Peter Wieler/KFR

Foto: Peter Wieler/KFR

Es sollte sein höchstpersönlicher Zieleinlauf sein, olympisches Spektakel und privater Triumph in einem, sämtliche Potenziale versammelten sich für diesen Moment – und alle Stars hatten zugesagt, zu Franz Xaver Ohnesorgs Abschied vom Klavierfestival Ruhr einen kleinen Beitrag zu leisen. 28 Jahre war er Intendant, Zampano und Strippenzieher, der Saitenstimmer und Musendiener des größten Pianomarathons der Welt gewesen, er hatte die Stars gehätschelt und das Publikum umworben, ohne Ruhe hatte er für die öffentlichen und die privaten Momente gelebt, in denen Musik Menschen tröstet, beflügelt, versöhnt und erhebt. Und nach diesem letzten Konzert in der Essener Philharmonie hätte er sagen können: Alle sind gekommen, es war wunderbar, nun kann ich gehen und mein Werk in jüngere Hände legen.