Kriegsdrama: "Krieg der Knöpfe"

Kriegsdrama: "Krieg der Knöpfe"

Worum geht's? Auf den idyllischen Wiesen zwischen Longeverne und Velrans tobt 1944 ein Krieg. Die Kinderbanden der südfranzösischen Dörfer kämpfen mit Stöcken um die Ehre, Gefangenen werden alle Knöpfe abgeschnitten. Als die Miliz die junge Jüdin Violetta jagt, die sich in Longeverne versteckt, beendet der Zweite Weltkrieg die Rangeleien. Plötzlich ist Zusammenhalt gefragt.

Wer spielt mit? Laetitia Casta spielt Violettas Beschützerin, Guillaume Canet den Dorflehrer.

Wie ist der Film? Christophe Barratier ("Paris, Paris") sieht die Welt gern durch Kinderaugen. Im sehr freien Remake des Klassikers von 1962 nimmt die Nostalgie etwas überhand: Die Kamera verweilt so lange auf frechen Kindergesichtern, dass bis zum Drama um Violetta wenig passiert. Andererseits sind die Bilder so schön und die Darsteller so frisch, dass man dem Regisseur unmöglich böse sein kann. l ll

RENÉE WIEDER

(RP)
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