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Jazzfestival 2018 in Viersen mit Till Brönner, Gustav Peter Wöhler und Omer Klein

Am 21. September beginnt das Festival : Viersen jazzt

Das Jazzfestival in Viersen vom 21. bis 23. September wartet mit großen Namen auf: Till Brönner, Gustav Peter Wöhler, Omer Klein, Myles Sanko und Maya Fadeeva.

Zum ersten Mal hat die Stadt Viersen das Programm ohne ihren langjährigen Organisator Tobias Kremer auf die Beine gestellt. Die Premiere ist gelungen: Zum 32. Jazzfestival kommen musikalische Hochkaräter.

Till Brönner und Dieter Ilg

Selbst unter großen Namen haben sie einen besonderen Rang: Star-Trompeter Till Brönner und Bassist Dieter Ilg stellen in Viersen ihr Debüt-Album „Nightfall“ vor. Mit dem „Einbruch der Dunkelheit“ ist ihnen eine Sternstunde gelungen. Für Brönner ist es nicht der erste Auftritt beim Jazzfestival. 2013 und 2009 spielte der gebürtige Viersener bereits am Niederrhein. Doch erstmals erleben die Zuhörer ihn mit Dieter Ilg. Die beiden interpretieren Lieder von den Beatles und Leonard Cohen, aber auch Stücke aus der eigenen Feder.

(Samstag, 19-20.30 Uhr, Bühne 1)

Gustav-Peter-Wöhler-Band
Viele werden sein Gesicht aus dem Fernsehen kennen, seine womöglich aber nicht mehr präsent haben. Dabei singt der Schauspieler seit mehr als 20 Jahren auf großer Bühne. Weil er sein 20-jähriges Jubiläum verschwitzte, feiert er nun das 22. Jahr mit dem Programm „Behind Blue Eyes“ , in dem er durch die Pop- und Rockmusik vagabundiert.

(Freitag, 22-23.30 Uhr, Bühne 1)

Electro Deluxe Big Band

Ihr Name ist Programm: Die Electro Deluxe Big Band ist bekannt für elektrisierende Live-Auftritte. Die vier Franzosen und ihr amerikanischer Sänger bringen opulente, tanzbare Big-Band-Klänge in die Festhalle.

(Samstag, 21.30-23 Uhr, Bühne 1)

Myles Sanko & Band

Der britische Sänger hat schon als Jugendlicher in den Clubs seiner Heimatstadt Cambridge gerappt. Mit seiner sechsköpfigen Band kommt er nach Viersen, um seine Leidenschaft für den Soul-Jazz zu zelebrieren.

(Freitag, 20-21.30 Uhr, Bühne 1)

Omer Klein

Der israelische Pianist und Komponist hat sich in der New Yorker Jazz-Szene einen Namen erspielt. Inspiriert wird er vom Modern Jazz und der traditionellen Musik seiner orientalischen Kultur. Als „Artist in Residence“ ist er als Solist, in der Trio-Besetzung und mit weiteren Weggefährten zu hören.

(Freitag, 19-19.45 Uhr, 21-21.45 Uhr, 22.30-23.15 Uhr, Bühne 2)

Jacob-Karlzon-Trio

Der schwedische Pianist Jacob Karlzon kombiniert sein Spiel mit elektronischen Elementen aus Synthesizer und Computer. Begleitet von Bass und Schlagzeug entführt er in erstaunliche Klangwelten.

(Samstag, 18-19 Uhr, 20.45-21.30 Uhr, Bühne 2)

Bjarte Eike & Barokksolistene

Es darf gefeiert werden, wenn der norwegische Geiger Bjarte Eike und die Barokksolistene aufspielen. Sie verwandeln den Saal in eine ­alt-englische Bierschenke. Eike beschreibt es so: „Es ist lustig und wir lachen, trinken und tanzen.“

(Samstag, 22-22.45 Uhr, 23.15-0.15 Uhr, Bühne 2)

Reinberg
Der eine holt komplexe Töne aus einem winzigen Instrument heraus, der andere ist ein Geheimtipp am Solo-Piano. Gemeinsam sind sie Reinberg. Dahinter stecken der Mundharmonika-Spieler Konstantin Reinfeld und der Pianist Christoph Spangenberg.

(Freitag, 21.15-22 Uhr, 23-0.00 Uhr, Bühne 3)

Maya Fadeeva & Band

Mit ihrer rauchigen Stimme haucht Maya Fadeeva ihren Liedern Seele ein. Ihre Melodien würzt die Liedermacherin mit Humor und Instrumenten aus anderen Ländern.

Der Pianist Omer Klein ist „Artist in Residence“. Foto: Malz, Ekkehart (ema)

(Samstag, 20.30-21.30 Uhr, 22.30-23.30 Uhr, Bühne 3)