Komödie "Fack ju Göhte" Wenn Gauner Lehrer werden

Was mussten sie sich auf der Leinwand nicht schon alles gefallen lassen, die Lehrer. Einen Pfeiffer mit drei f, der die Schüler mit Heidelbeerwein aufwiegelt. Oder einen Pepe Nietnagel, den "Lümmel von der ersten Bank", der die Pauker in die Pfanne haut. Und jetzt kommt der Angriff sogar aus den eigenen Reihen, in der Filmkomödie "Fack ju Göhte".

Zeki Müller (Elyas M'Barek), heißt der Neue im Kollegium, ein entlassener Straftäter. Nun will er an sein Diebesgut, das seine Freundin für ihn auf dem Gelände einer Schule vergraben hatte. Das Problem: Die Goethe-Gesamtschule hat direkt über dem Versteck ihre nagelneue Turnhalle gebaut.

Müller will sich als Hausmeister an der Schule bewerben, wird aber durch einen Zufall Lehrer. Aber kein gewöhnlicher: In seiner Schultasche trägt er Bierdosen statt Bücher, klaut Schülern ihr Pausenbrot oder gibt ihnen ein paar hinter die Löffel, wenn sie nicht spuren. Damit handelt er sich prompt die Kritik der spießigen Junglehrerin Lisi Schnabelstedt (Karoline Herfurth) ein. Und er bekommt es mit der berüchtigten 10b zu tun. Regisseur Bora Dagtekin hat schon mit "Türkisch für Anfänger" sein humoristisches Talent als Regisseur bewiesen. Mit "Fack ju Göhte" wird er kein Oscar-Anwärter, trifft aber wieder den Ton der Zeit — Jugendsprache inklusive.

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(dpa)
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