Preiseträger seit 1975: Und die Goldene Palme geht an...

Preiseträger seit 1975: Und die Goldene Palme geht an...

Cannes (rpo). Neben dem Oscar ist sie die beliebteste Auszeichnung für Filmregisseure: die Goldene Palme. Der Kreis derjenigen, die bei den Filmfestspielen von Cannes die Auszeichnung bislang erringen konnten ist klein. Unter ihnen sind so berühmte Regisseure wie Francis Ford Coppola, Martin Scorcese und Wim Wenders. Drei Regisseure schafften es, gleich zwei Mal den begehrten Hauptpreis beim größten Kinofest der Welt zu holen: Bille August aus Dänemark, der Serbe Emir Kusturica und zuletzt die Belgier Luc und Jean-Pierre Dardenne. Vergeben wird die Goldene Palme jährlich seit 1975. Hier die bisherigen Gewinner.

1975: "Chroniques des anneés de braise" von Mohamed Lakhdar Hamina (Algerien)
1976: "Taxi Driver" von Martin Scorsese (USA)
1977: "Mein Vater, mein Herr" von Paolo und Vittori Taviani (Italien)
1978: "Der Holzschuhbaum" von Ermanno Olmi (Italien)
1979: "Die Blechtrommel" von Volker Schlöndorff (Deutschland)
und "Apocalypse Now" von Francis Ford Coppola (USA)
1980: "Kagemusha" von Akira Kurosawa (Japan)
und "Hinter dem Rampenlicht" von Bob Fosse (USA)
1981: "Der Mann aus Eisen" von Andrzej Wajda (Polen)
1982: "Vermisst" von Constantin Costa-Gavras (USA)
und "Yol - Der Weg" von Yilmay Güney (Türkei)
1983: "Die Ballade von Narayama" von Shohei Imamura (Japan)
1984: "Paris, Texas" von Wim Wenders (Deutschland)
1985: "Papa ist auf Dienstreise" von Emir Kusturica (Jugoslawien) 1986: "Mission" von Roland Joffe (Großbritannien)
1987: "Die Sonne Satans" von Maurice Pialat (Frankreich)
1988: "Pelle der Eroberer" von Bille August (Dänemark)
1989: "Sex, Lügen und Videos" von Steven Soderbergh (USA)
1990: "Wild at Heart" von David Lynch (USA)
1991: "Barton Fink" von Joel und Ethan Coen (USA)
1992: "Die besten Absichten" von Bille August (Dänemark)
1993: "Das Piano" von Jane Campion (Neuseeland)
und "Lebewohl meine Konkubine" von Chen Kaige (China)
1994: "Pulp Fiction" von Quentin Tarantino (USA)
1995: "Underground" von Emir Kusturica (Jugoslawien)
1996: "Lügen und Geheimnisse" von Mike Leigh (Großbritannien)
1997: "Der Aal" von Shohei Imamura (Japan)
und "Der süße Geschmack der Kirschen" von Abbas Kiarostami (Iran) 1998: "Die Ewigkeit eines Tages" von Theo Angelopoulos (Griechenland) 1999: "Rosetta" von Luc und Jean-Pierre Dardenne (Belgien)
2000: "Dancer in the Dark" von Lars von Trier (Dänemark)
2001: "Das Zimmer des Sohnes" von Nanni Moretti (Italien)
2002: "Der Pianist" von Roman Polanski (Polen/Frankreich)
2003: "Elephant" von Gus Van Sant (USA)
2004: "Fahrenheit 9/11" von Michael Moore (USA)
2005: "L'enfant" von Luc und Jean-Pierre Dardenne (Belgien)

pin/gt

AFP

(afp2)
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