Thor 3: Tag der Entscheidung: Epische Schlacht in der Welt der Götter

"Thor 3: Tag der Entscheidung": Epische Schlacht in der Welt der Götter

Filmkritik: Thor - Tag der Entscheidung

Es ist Zeit für die Götterdämmerung, denn in "Thor: Tag der Entscheidung" muss sich der Donnergott einer neuen Bedrohung stellen. Als er dann auch noch in eine fremde Welt verbannt wird, muss Thor das größte Abenteuer seines Lebens bestehen.

Thor und die gesamte Welt der Götter waren schon immer die merkwürdige Ecke im sich stetig erweiternden cineastischen Marvel-Universum. Aus diesem Grund waren die Macher stets bemüht, die Geschichten rund um den Donnergott humorvoll aufzuziehen. Shakespeare-Experte Kenneth Branagh konnte 2011 beim Erstling das Gleichgewicht zwischen epischer Handlung und drolligen Scherzen halten. Doch wie steht es um "Thor: Tag der Entscheidung"?

Für den zweiten Teil, "Thor: The Dark Kingdom" (2013) holte sich Marvel Regisseur Alan Taylor, der zuvor vor allem fürs Fernsehen gearbeitet hatte und die Geschichte mit zahlreichen witzig gemeinten Nebenfiguren überfüllte. Beim dritten Abenteuer des Hammerträgers wurde direkt ein für seinen komödiantischen Ansatz bekannter Filmemacher gewählt: der Neuseeländer Taiki Waititi. Dieser hatte unter anderem mit "Eagle Vs. Shark" (2007) und "5 Zimmer, Küche, Sarg" (2014) seinen Hang für persönliche, aber auch sehr humorvolle Werke bewiesen. Es lag an ihm, den abschließenden Teil der "Thor"-Trilogie passend umzusetzen, in welchem der Donnergott mit Ragnarök konfrontiert wird.

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Quirliger Humor sowie eine ausufernde Schlacht um die Götterwelt: Kann diese Kombination funktionieren? Und was sind die Stärken und Schwächen dieses Films, der sich mit seinem 80er-Jahre-Retro-Stil durchaus stark von seinen Vorgängern absetzt? Unsere Videokritik gibt - wie immer Spoiler-frei - einen Vorgeschmack auf das Kino-Spektakel.

"Thor: Tag der Entscheidung" läuft ab dem 31. August deutschlandweit in den Kinos.

(cnk)