Deutscher Animationsfilm: Stars sprechen gerne für den "Eisbären"

Deutscher Animationsfilm : Stars sprechen gerne für den "Eisbären"

Düsseldorf (rpo). Dass Stars sich nicht zu schade sind, für einen Film, und dann noch einen Kinderfilm, ihre Stimme zu leihen und ihr bekanntes Gesicht außen vor zu lassen, bestätigt sich immer wieder. Auch Thilo Graf Rothkirch, Regisseur des Comic-Films "Der kleine Eisbär 2 - Die geheimnisvolle Insel" bestätigt, dass die Synchronisation schöner Filme den Ruhm durchaus mehren könne.

Stars hätten keinerlei Berührungsängste bei der Mitwirkung an Kinderfilmen, so der Produzent: "Wenn sie mitmachen, mindert das nicht ihren Ruhm", sagte Rothkirch am Sonntag bei der Uraufführung des Zeichentrickfilms "Der kleine Eisbär 2" in Düsseldorf. Die Stars hätten beim erfolgreichen ersten "Eisbär"-Film ja gesehen, "dass wir einen Stellenwert haben".

Für die deutsche Fassung des zweiten "Eisbär"-Films liehen unter anderen Anke Engelke, Dirk Bach, Joy, Atze Schröder, Oliver Kalkofe, Bastian Pastewka, Ralf Schmitz, Mirco Nontschew und Eva Mattes den Filmfiguren ihre Stimmen. Der Verleih Warner Bros. startet das Filmmärchen über die Abenteuer des Bärenjungen Lars, des Pinguins Caruso und der Robbe Robby bei einer Reise zu den Galapagos-Inseln am Donnerstag in den Kinos. Die erste "Eisbär"-Produktion hatte im In- und Ausland vier Millionen Zuschauer erreicht.

Angesichts der anhaltend hohen Besucherresonanz deutscher Kinder- und Animationsfilme in den vergangenen Jahren bezeichnete der Berliner Produzent es als entscheidenden Faktor, große Verleiher zu gewinnen. "Einen guten Film zu machen, heißt noch nicht, dass alle ihn sehen wollen und können", sagte Rothkirch. Durch die Power eines großen Verleihs habe aber jeder Film mit Qualität eine reelle Chance, "das ist das A und O", fügte er hinzu.

(afp)