Star Wars 9: Teaser stimmt auf Episode "Rise of Skywalker" ein

„Star Wars“ : Mysteriöser Teaser stimmt auf Episode IX ein

Der „Aufstieg des Skywalker“ ist der Titel des nächsten Star-Wars-Films, der im Dezember anlaufen wird. Ein erster Trailer stimmt auf das Ende der neuen Trilogie ein, die 2015 begonnen hat.

In Chicago feiert Disney mit vielen Fans derzeit den „Krieg der Sterne“. Natürlich trat auch der Regisseur und Drehbuchautor des neuen Kinofilms, J. J Abrams, auf die Bühne – und er präsentierte den ersten Teaser zu Episode IX: The Rise of Skywalker. Auf Deutsch: Der Aufstieg des Skywalker. Schwer atmend steht Rey (Daisy Ridley) in einer Wüste und beruhigt sich langsam. Das Lichtschwert von Anakin und später Luke Skywalker in ihren Händen. Das wurde zwar im vorherigen Teil „Last Jedi“ (2017) zerstört. Aber Rey scheint ihn repariert zu haben. Allerdings sagte Daisy Ridley vor der Präsentation, dass diese besondere Waffe irgendwie leben würde. Mit anderen Worten: Gerade dieses Lichtschwert scheint eng mit der mystischen „Macht“ verbunden zu sein, die den Jedi und den dunklen Sith ihre Fähigkeiten verleiht.

Zudem hören wir die Stimme von Luke Skywalker, der sich in „Last Jedi“ geopfert hat und in der Macht aufgegangen ist. „Wir haben alles weitergegeben, was wir wissen. Tausend Generationen leben jetzt in dir. Aber das ist dein Kampf.“ Es scheint also doch etwas Besonderes an Rey zu sein, nachdem wir in „Last Jedi“ auf eine falsche Spur geführt worden sind. Denn dort sagte Kylo Ren (Adam Driver) noch, dass ihre Eltern unbedeutend gewesen seien.

Doch zu viel wird nicht verraten – außer dass sie sich einem Kampfschiff stellt: einem Tie Interceptor. Allerdings sehen wir nicht, wer ihn steuert. Es könnte Kylo Ren sein. Aber noch geben wir die Vermutung nicht auf, dass es sich um Darth Vader handelt – der vielleicht ebenfalls in der Macht aufgegangen ist und nun zurückgekehrt ist. Vielleicht hat er sogar Kylo Ren von Anfang an nur benutzt, um eben das zu erreichen. Über seinen verbrannten Helm. Und welche Macht in solchen Reliquien stecken kann, hat uns erst vor Kurzem der Comicband „Fortress Vader“ gezeigt: Selbst lang totgeglaubte Sith können sich darüber manifestieren. Zumal man Kylo Ren deutlich hätte zeigen können, ohne zu viel zu verraten. Immer noch kursiert zudem das Gerücht, dass der Schauspieler Hayden Christiansen, der Anakin Skywalker in Episode II und III gespielt hat, einen Auftritt haben wird. Und aus ihm wurde dann Darth Vader.

Wer auch immer nun den Interceptor lenkt: In einer atemberaubenden Szene kämpft Rey gegen ihn. Später dann sehen wir, wie auch Kylo Ren mit Sturmtruppen der Ersten Ordnung kämpft – gegen Wesen, deren Natur mysteriös bleibt. Dann setzt etwas seinen Helm wieder zusammen, den er in „Last Jedi“ aus Wut zerstört hat. Das Wesen ist nicht Kylo Ren selbst: Die Hände haben einen Pelz – und Kleidung. Damit kann es sich nicht um Chewbacca handeln. Vielleicht lässt Kylo Ren den verbrannten Helm seines Großvaters Darth Vader in seinen eigenen integrieren, um ihm noch näher zu sein – und damit er widerauferstehen kann. Noch wissen wir es nicht. Aber eins steht fest: Im „Krieg der Sterne“ ist etwas Besonderes an solchen Helmen.

Dann sehen wir einen alten Bekannten: Lando Calrissian (Billy Dee Williams) fliegt mit sichtbaren Spaß den Millennium Falcon mit Chewbacca (Joonas Suotama). Damit haben alle Hauptfiguren der ersten drei Filme aus den Jahren 1977 bis 1983 ihren Auftritt in der neuen Trilogie. Sogar Carrie Fisher, die Ende 2016 verstorben ist. Aber von den Dreharbeiten für Episode VII (2015) habe man noch genug Material gehabt, das noch nicht gezeigt worden sei, so J. J. Abrams. Weil man die Star-Wars-Ikone nicht mit Computertechnik zum Leben erwecken wollte, „haben wir darauf zurückgegriffen und die Szenen darum herum geschrieben“. Sie wird im Teaser in einem emotionalen Moment mit Rey gezeigt, die sie umarmt und weint.

Kurz sehen wir die Medaille, die Luke Skywalker im ersten Star-Wars-Film verliehen wurde. Dann hören wir erneut seine Stimme: „Wir werden immer mit dir sein.“ Es scheint, als ob er Rey leitet – als Geist, der in der Macht aufgegangen ist. Am Ende steht sie mit Chewbacca, C-3PO (Anthony Daniels), Finn (John Boyega) und Poe Dameron (Oscar Isaac) an einer Küste: In einem vom Wind gepeitschten Meer erkennen wir ein Trümmerteil, das von einem Todesstern stammt. Dann kann es sich nur um Endor handeln. In „Rückkehr der Jedi-Ritter“ (1983) wurde im Orbit dieses Mondes der zweite Todesstern zerstört. Noch einmal hören wir Luke: „Niemand geht jemals wirklich.“ Und wir hören das typische, böse Lachen von Imperator Palpatine, den Darth Vader in „Rückkehr der Jedi-Ritter“ getötet hatte. Zumindest dachten wir das. Bei Fans bildet sich Gänsehaut.

Wir wissen zwar immer noch nicht genau, wie sich die Geschichte in „Episode IX“ entwickeln wird und was es mit dem Titel auf sich hat. Aber es scheint, dass „Rückkehr der Jedi-Ritter“ nicht das endgültige Ende der mächtigsten und finstersten Figuren im Star-Wars-Universum bedeutet hat.

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