Sommer 2018: Die 7 besten Ferienfilme

Klassiker: Die 7 besten Sommerferienfilme

Noch nicht in Urlaubsstimmung? Diese sieben Filme könnten das ändern - oder Ihnen die Lust an den Sommerferien für immer verleiden.

Superstau (1991)

1991, das wiedervereinigte Deutschland steht zum ersten Mal zusammen im Sommerferienstau auf der Autobahn Richtung Süden: Der dicke Bayer Ludwig (Ottfried Fischer) mit seinem Luxuswohnmobil. Der cholerische Bergmann Hermann aus Gelsenkirchen (Ralf Richter) mit Frau Ilse und Sohn Boris. Friseur Fritzie aus Ostdeutschland, der mit Frau und Eltern im Trabi reist, weil der Golf schon hinüber ist. Das führt zu herrlichen Verwicklungen. Die Komödie „Superstau“ umschifft nicht jedes Klischee, vermutlich gelingt ihr gerade deshalb das Kunststück, dass man sich nach Ende des Films wünscht, selbst mal in einen solchen Stau zu geraten.

Club Las Piranjas (1995)

Wer immer mal Urlaub in einem Ferienclub gemacht hat, dem wird in der Komödie „Club Las Piranjas“ einiges bekannt vorkommen. Hape Kerkeling und Angelika Milster geben für deutsche Urlauber die viel zu gut gelaunten Animateure in einer Ferienanlage in einem nicht näher definierten südlichen Land. Selbstverständlich ist alles schlimm: Die Zimmer sind falsch belegt, der Pool führt kein Wasser, die Gegend um die Anlage ist eine Steinwüste, die Themenabende sind peinlich. Und alle anderen Gäste nerven. Danach freut sich, wer doch zwei Wochen an der Nordsee gebucht hat.

Stand By Me (1986)

Ein Film, der aus zwei dicken Schichten Nostalgie besteht. Zum einen ist „Stand By Me“ selbst schon 32 Jahre alt, zum anderen erinnert sich der Erzähler darin an seine Kindheit im Jahr 1959: Castle Rock, eine Kleinstadt in Oregon. Der Sommer ist fast vorbei, als ein Abenteuer vier befreundete Jungs in die Natur treibt. Eine Leiche soll in der Nähe eines Bahndamms liegen. So brechen sie auf, Außenseiter mit jeweils eigenen Problemen, die kleine und große Abenteuer bestehen und ein wenig erwachsener zurückkehren. Der Film mit einem sehr jungen River Phoenix beruht auf einer Kurzgeschichte von Stephen King.

Alle anderen (2009)

Dieser Film spielt zwar im Urlaub, macht aber weder Lust darauf noch auf das Konzept „Liebesbeziehung“. Bevor Maren Ade „Toni Erdmann“ drehte, drehte sie das sehr sehenswerte Drama „Alle anderen“. Birgit Minichmayr und Lars Eidinger geben darin ein Paar beim Urlaub auf Sardinien. Bisher waren Chris und Gitti glücklich miteinander. Dann treffen die beiden auf ein befreundetes Paar, in dem die Rollen klar zwischen Mann und Frau verteilt sind. Chris versucht nun auch, der Kerl in ihrer Beziehung zu sein – das geht nicht gut.

Freitag der 13. (1980)

Es herrscht kein Mangel an Horrorfilmen in Ferienlagern, „Freitag der 13.“ ist aber vermutlich der erste und bekannteste. Das Camp Crystal Lake wurde vor 20 Jahren geschlossen, weil ein unbekannter Täter zwei jugendliche Mitarbeiter tötete. Nun wird das Lager wieder aufgemacht und siehe da: Das Morden geht weiter. Auch der junge Kevin Bacon ist in Gefahr. Spoiler Alert: Im Gegensatz zu den Fortsetzungen von „Freitag der 13.“ ist nicht Jason der Killer.

Dirty Dancing (1987)

Es soll ja Menschen geben, die „Dirty Dancing“ mit Patrick Swayze und Jennifer Grey in den Hauptrollen noch nie gesehen haben. 17-Jährige verbringt Sommerferien mit Eltern im Urlaubsresort in den Bergen, lernt Tanzlehrer kennen, verliebt sich in ihn und so weiter. Viele Tanzszenen, viel Musik, viele innige Blicke. Wer den Film noch nie gesehen hat, wird allerdings überrascht sein, dass er auch von einer Abtreibung handelt, die die eigentliche Tanzpartnerin des Tanzlehrers vornehmen lassen will.

Der weiße Hai (1975)

Einer der bekanntesten Filme aller Zeiten will einem den Strandurlaub gründlich verderben: In „Der weiße Hai“ von Steven Spielberg macht eben ein solcher in der Urlaubssaison Jagd auf die Badegänger von Amity Island an der amerikanischen Küste. Nachdem der Bürgermeister aus Sorge vor sinkenden Einnahmen selbstverständlich tagelang die Gefahr geleugnet hat, brechen drei unterschiedliche Typen mit einem Schiff auf, um den Hai zu töten: ein erfahrener Kapitän, ein Meeresbiologe und ein grundsolider Polizeichef und Familienvater. Nicht alle kehren lebend zurück.

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