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Robin Williams tot aufgefunden

Hollywood-Star beging offenbar Selbstmord : Robin Williams tot aufgefunden

"Er war einmalig" - mit diesen Worten reiht sich US-Präsident Barack Obama in trauernde Fans, Kollegen, Freunden und Familienangehören ein, die bestürzt auf den unerwarteten Tod von Schauspieler Robin Williams reagieren. Laut der Polizei hat er sich das Leben genommen.

Am Montagmittag (Ortszeit) ist Robin Williams in seinem Haus im nordkalifornischen Tiburon gefunden worden. Die Polizei geht von einem Selbstmord durch Ersticken des 63-Jährigen aus. Inzwischen hat sich auch seine Sprecherin Mara Buxbaum geäußert: "Es ist ein tragischer und plötzlicher Verlust."

Der Schauspieler war bekennender Alkoholiker und habe zuletzt unter schweren Depressionen gelitten. Im Jahr 2006 erlitt er nach 20 Jahren Abstinenz einen Rückfall und begab sich in eine Entziehungskur.

"Heute Morgen habe ich meinen Ehemann und besten Freund verloren, während die Welt einen ihrer beliebtesten Künstler und liebenswertesten menschlichen Wesen verloren hat", schrieb Williams' Witwe Susan Schneider, mit der der Schauspieer seit 2011 in dritter Ehe verheiratet war. Sie sei untröstlich und hoffe, dass die Erinnerungen an ihren Mann nicht so sehr von seinem Tod, "als von den zahllosen Momenten der Freude und des Lachens" geprägt sein würden, die er Millionen von Menschen verschafft habe.

"Robin Williams was an airman, a doctor, a genie, a nanny ... and everything in between. But he was one of a kind." —President Obama

Als einer der ersten würdigte US-Präsident Barack Obama den Schauspieler: "Er trat in unser Leben als Außerirdischer - aber schließlich hat er jedes Element des menschlichen Geistes berührt", erklärte der Präsident in Anspielung auf Williams' Rolle als "Mork vom Ork". Der Schauspieler sei in seiner Karriere "ein Flieger, ein Arzt, ein Flaschengeist, ein Kindermädchen, ein Präsident, ein Professor, ein Peter Pan und alles dazwischen" gewesen, erklärte Obama an seinem Urlaubsort Martha's Vineyard. "Er brachte uns zum Lachen. Er brachte uns zum Weinen. Er war einmalig."

Willams begann Karriere als Stand-Up-Comedian

Williams begann seine Karriere als Stand-up-Komiker. Der für sein anarchisches, energiegelandes Spiel bekannte Schauspieler wirkte in zahllosen Filmen mit und holte 1998 den Oscar für die beste Nebenrolle in dem Film "Good Will Hunting". Dreimal wurde er als bester Hauptdarsteller für den begehrten Filmpreis nominiert, für "Good Morning, Vietnam", "Der Club der toten Dichter" und "König der Fischer".

Im kommenden Jahr sollte Williams eine Fortsetzung seines Kino-Erfolgs "Mrs. Doubtfire - Das stachelige Kindermädchen" drehen. Das Projekt wurde nach der Nachricht von seinem Tod abgesagt. Drei Filme mit Williams sind derzeit in der Nachbearbeitung, darunter eine Fortsetzung von "Nacht im Museum", die Ende des Jahres in die Kinos kommen soll.

Hollywood reagiert mit Schock und Trauer auf den Tod von Oscar-Preisträger Robin Williams. "Er war ein Freund und ich kann es nicht fassen, dass er von uns gegangen ist", teilte Star-Regisseur Steven Spielberg (67) mit.

I could not be more stunned by the loss of Robin Williams, mensch, great talent, acting partner, genuine soul.

Er hatte Williams 1991 für den Film "Hook" vor die Kamera geholt. Oscar-Preisträger Morgan Freeman (77) bekundete seine Trauer auf Twitter: "Er ist weggegangen, aber er wird nie vergessen sein". Der Komödiant Steve Martin (68) würdigte Williams in einem Tweet als "Mensch, großartiges Talent, Schauspielkollege und eine aufrichtige Seele". Er sei "untröstlich", twitterte Danny DeVito (69).

"Robin Williams hat die Welt ein kleines bisschen besser gemacht", schrieb Hollywood-Komiker Steve Carell (51) bei dem Kurznachrichtendienst. Oscar-Preisträger Jared Leto (42) würdigte seinen Kollegen als "mutigen Künstler". "Du hast uns beigebracht, auf der Kante zu stehen, ohne Angst zu leuchten", schrieb Leto auf Twitter.

Ellen DeGeneres (56) bekundete tiefe Trauer und Schock. "Er hat so vielen Menschen so viel gegeben", sagte die Talkshow- Moderatorin in einem Tweet. Sie könne die Nachricht von Williams' Tod kaum ertragen, twitterte Sängerin Miley Ray Cyrus. Nie zuvor hätte sie jemandem nachgeweint, den sie nicht persönlich kannte. Sie könne einfach nicht aufhören, bekundete die 21-Jährige.

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(dpa)