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Sieben "Razzies" für Vampirsaga-Finale: "Twilight" räumt beim Negativ-Oscar ab

Sieben "Razzies" für Vampirsaga-Finale : "Twilight" räumt beim Negativ-Oscar ab

Während alle Filminteressierten fieberhaft auf die Oscarverleihung in der Nacht zum Montag warten, gab es schon einen Tag zuvor diverse Preise zu gewinnen. Traditionsgemäß wurden am Oscar-Vorabend auch Spottpreise verliehen. Das "Twilight"-Finale führte mit sieben "Razzie"-Trophäen, darunter als schlechtester Film.

Kristen Stewart "gewann" die Goldenen Himbeere als übelste Hauptdarstellerin, Taylor Lautner für seine Nebenrolle in "Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 2". Die Regie-Trophäe ging an Bill Condon.

Die "Razzies" (kurz für Raspberry, auf Deutsch Himbeere) wurden 1980 als Gegenstück zu den glanzvollen Oscars ins Leben gerufen. Dem Verband gehören knapp 700 Filmkritiker und Kinofans an.

Haneke gewinnt "Spirit Award"

Michael Haneke kann sich dagegen mit "Liebe" über eine weitere Trophäe freuen. Bei der Vergabe der Spirit Awards für unabhängige, preiswertere Filme holte das Altersdrama am Samstag in Los Angeles die Trophäe als bester internationaler Film.

Haneke war bei den Spirit Awards mit dem französischsprachigen Drama für Frankreich im Rennen. Bei den Oscars tritt der österreichische Regisseur für sein Heimatland an. In der Sparte nicht-englischsprachiger Film gilt "Liebe" als Favorit. Zudem hat das berührende Drama um ein altes Ehepaar vier weitere Oscar-Chancen, darunter als bester Film und für Regie.

Die meisten Spirit Awards gingen an die Tragikomödie "Silver Linings" - als bester Film, für Hauptdarstellerin Jennifer Lawrence sowie für Regie und Skript von David O. Russell. Die 22-jährige Lawrence ist auch für den Oscar nominiert. John Hawkes wurde für seine Hauptrolle in "The Sessions - Wenn Worte berühren" geehrt.
Co-Star Helen Hunt gewann den Spirit Award als Nebendarstellerin.
Matthew McConaughey wurde für seine freizügige Nebenrolle in dem Stripperfilm "Magic Mike" belohnt.

Die Spirit Awards sind Hollywoods Alternativauszeichnung für Filmproduktionen, die nicht mehr als 20 Millionen Dollar gekostet haben. Sie werden traditionell einen Tag vor der Oscar-Gala in einem Festzelt am Strand von Santa Monica verliehen. Der deutsche Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck hatte im Februar 2007 mit dem Stasi-Drama "Das Leben der Anderen" erst den Indie-Preis und dann den Oscar für den besten ausländischen Film geholt.

Die "Razzies" (kurz für Raspberry, auf Deutsch Himbeere) wurden 1980 als Gegenstück zu den glanzvollen Oscars ins Leben gerufen. Dem Verband gehören knapp 700 Filmkritiker und Kinofans an.

Hier geht es zur Bilderstrecke: "Twilight - Breaking Dawn 2" Szenenbilder

(dpa/felt/csi)