95. Academy Awards Die kuriosesten Momente bei den Oscars 2023

Los Angeles · Die Oscar-Verleihung 2023 ist vorüber und die Preisträger wurden für ihre Leistungen des vergangenen Jahres geehrt. Wir blicken auf einige kuriose Momente bei der Gala zurück.

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Foto: Chris Pizzello/Invision/AP/Chris Pizzello

Für James Martin war die Teilnahme an der 95. Oscar-Gala gleich in doppelter Hinsicht erfreulich. Der Film „An Irish Goodbye“ mit dem Jungschauspieler in der Hauptrolle gewann am bei den Academy Awards in der Sparte „Bester Kurzfilm“. Und Martin zu ehren stimmten viele im Publikum und auf der Bühne das Ständchen „Happy Birthday“ an, denn am Sonntag ist er 31 Jahre alt geworden.

Martin hat das Down-Syndrom - und eine ungewöhnliche und für viele inspirierende Aufstiegsgeschichte. Von der Theke einer Kaffeehaus-Filiale, in der er einst arbeitete, hat er es auf die Oscar-Bühne geschafft. Unter anderem war er bisher in Filmen wie „Marcella“ (2016) und „Ups and Downs“ (2017) zu sehen.

Für einen weiteren kuriosen Moment sorgte ein Esel, der bei den bei den 95. Academy Awards als Ehrengast in Erscheinung trat. Das Tier mit dem Namen Jenny, das in der Tragikomödie „The Banshees of Inisherin“ an der Seite von Colin Farrell brillierte, wurde mit einer Art Schärpe bekleidet auf die Oscar-Bühne geführt.

Jenny sei nicht nur eine Schauspielerin, sondern ein zertifizierter „Emotionale-Unterstützungs-Esel“, sagte Moderator Jimmy Kimmel in Los Angeles. „Zumindest ist das, was wir der Fluggesellschaft gesagt haben, um sie in das Flugzeug aus Irland zu bekommen.“

Die geladenen Stars und Sternchen sorgten aber auch selbst für kuriose Momente, etwa mit ausgefallenen Outfits. So kam Model Heidi Klum beispielsweise in einem gelben Puschel-Kleid mit Boa-Federn zur Verleihung. Kate Hudson fiel mit einem pinken Kleid mit zwei riesigen Puscheln an den Schultern und Schleppe auf und auch die ausladende schwarz-weiße Robe von Elizabeth Banks sorgte für große Augen auf dem Red Carpet.

Doch nicht nur auf dem Roten Teppich sorgte Banks für Aufsehen, denn ihr Auftritt zählte wohl zu den ungewöhnlichsten des Abends. Schon beim Gang auf die Bühne stolperte die 49-Jährige einige Male, schaffte es aber schließlich unbeschadet zum Mikrofon. Danach gesellte sich noch der „Cocaine Bear" (dt. Kokainbär), der Protagonist des gleichnamigen Films, bei dem Banks Regie geführt hat (Kinostart in Deutschland: 13. April) als Co-Präsentator zu ihr auf die Bühne, um Banks‘ Rede beizuwohnen. Aber auch die Präsentation lief nicht ganz rund für die Schauspielerin: Als sie zu sprechen begann, brachte sie vor lauter Heiserkeit kaum ein Wort heraus.

Vor der Verleihung der Awards kam es außerdem zu einem unangenehmen Moment zwischen Model Ashley Graham, die am roten Teppich als Reporterin für den US-Sender ABC im Einsatz war und US-Schauspieler Hugh Grant. Doch der 62-Jährige schien nicht so viel Lust auf ein Gespräch zu haben und ein kurioser Wortwechsel entwickelte sich. So fragte Graham: „Möchten Sie jemand Besonderes gewinnen sehen? Würden Sie sich für jemand besonders freuen?“, was Grant nur mit „Äh ... nein, niemand im Besonderen, nein“ beantwortete. Und auf die Frage, ob es ihm Spaß gemacht habe, im Film „Glass Onion“ mitzuwirken, antwortete er nur: „Aber ich bin doch nur für gefühlt drei Sekunden zu sehen ...“ Graham verabschiedete sich daraufhin von dem Schauspieler, der auf der anschließenden Gala gemeinsam mit Andie MacDowell die Kategorie Bestes Szenenbild präsentierte.

(joko/dpa)
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