Oscars 2018: Die Anwärter auf die Nominierungen

Oscar-Nominierungen : Hollywood kämpft um den begehrtesten Filmpreis der Welt

Oscars 2018 | Das sind die Nominierten in der Kategorie Bester Film

In Los Angeles werden am Dienstagnachmittag deutscher Zeit die mit Spannung erwarteten Nominierungen für die Oscars bekanntgegeben. Auch ein deutscher Anwärter darf sich Chancen ausrechnen.

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In Los Angeles werden am Dienstagnachmittag deutscher Zeit die mit Spannung erwarteten Nominierungen für die Oscars bekanntgegeben. Auch ein deutscher Anwärter darf sich Chancen ausrechnen.

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Zu den Favoriten zählen die Filme "Shape of Water - Das Flüstern des Wassers" und "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri". Schauspieler wie Frances McDormand, Sally Hawkins, Gary Oldman und Timothée Chalamet können auf eine Nominierung hoffen.

Die Oscar-Trophäen werden am 4. März in Hollywood zum 90. Mal vergeben. Unter den Anwärtern für den Auslands-Oscar ist das deutsche NSU-Drama "Aus dem Nichts". Der Film des Hamburger Regisseurs Fatih Akin schaffte es vorab auf eine Liste von neun Kandidaten, fünf kommen in die Endrunde.

34 Zentimeter hoch, gut vier Kilogramm schwer und mit Gold überzogen: Der Oscar ist der begehrteste Filmpreis der Welt. Vergeben wird er von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences (Ampas) in Los Angeles. Schon eine Nominierung gilt als besondere Ehre.

Seit 1929 wurde die höchste Auszeichnung Hollywoods in den unterschiedlichen Kategorien mehr als 3000 Mal überreicht. Die Trophäe belohnt die besten Leistungen der Produktionen des Vorjahres. Der erste Oscar überhaupt ging 1929 an den deutschen Schauspieler Emil Jannings.

Mit einer Reihe von neuen Regeln wollen die Oscar-Macher und ihre Wirtschaftsprüfer von "PricewaterhouseCoopers" einen Umschlags-Fauxpas wie im vergangenen Jahr vermeiden. PwC-US-Chef Tim Ryan sagte der Nachrichtenagentur AP, dass es unter anderem zusätzliches Personal, weitere Kontrollen sowie Übungen für den Krisenfall geben werde, wenn ein Laudator den falschen Namen vorlese.

Bei der Vergabe des Preises in der Hauptkategorie "Bester Film" hatten die Laudatoren vergangenes Jahr versehentlich einen falschen Umschlag bekommen und fälschlicherweise "La La Land" statt "Moonlight" zum Sieger erklärt. Kurz bevor er das falsche Kuvert übergab, hatte ein Mitarbeiter von PwC mit seinem Smartphone ein Foto von Schauspielerin Emma Stone auf Twitter gestellt. PwC hatte die Verantwortung für den Lapsus übernommen.

Ryan sagte, dass der Fehler bei der Übergabe des Umschlags passiert sei. Dies habe all die gute Arbeit zunichtegemacht, die zuvor und auch in den vorherigen Jahrzehnten der Zusammenarbeit geleistet worden sei. PwC ist seit 83 Jahren für die Zählung der Oscar-Stimmen und für die Ermittlung der Gewinner zuständig.

Sechs Änderungen sollen einen Vorfall wie diesen nun in Zukunft vermeiden:

  1. Ryan persönlich wird diesmal am Prozedere beteiligt sein.
  2. Es wird einen dritten Abstimmungspartner geben, der im Kontrollraum der Show mit den Oscar-Produzenten zusammensitzen wird.
  3. Die beiden PwC-Partner, die vergangenes Jahr bei der Oscar-Gala dabei waren, werden ersetzt.
  4. Die offizielle Prozedur bei der Übergabe der Umschläge wird geändert. Sowohl der Laudator als auch der Bühnenmanager werden bestätigen, dass ihnen das korrekte Kuvert für die Kategorie gegeben worden ist, die gerade ansteht.
  5. Alle drei Abstimmungspartner werden bei den Generalproben dabei sein und üben, was sie tun müssen, wenn etwas schiefläuft.
  6. PwC-Partnern ist es untersagt, ihre Smartphones oder soziale Netzwerke während der Show zu benutzen.
(mro)
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