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Oscar 2021: Wer hat gewonnen? - Anthony Hopkins, Frances McDormand und Co.

Verleihung in Los Angeles : Die Oscar-Gewinner im Überblick

In Los Angeles wurden in der Nacht zu Montag die diesjährigen Oscars verliehen. Wir verraten die Preisträger der Verleihung hier im Überblick.

  • Zum Auftakt der Filmpreis-Gala, die wegen der Corona-Pandemie in den hohen Hallen des Bahnhofs Union Station ausgetragen wird, gewann der Film "Promising Young Woman" den Oscar für das beste Originaldrehbuch. Der Preis ging an die britische Autorin und Schauspielerin Emerald Fennell.
  • Der Oscar für das beste adaptierte Drehbuch ging an den Franzosen Florian Zeller und den Briten Christopher Hampton für das Demenz-Drama "The Father" mit Anthony Hopkins in der Hauptrolle.
  • Der dänische Film „Der Rausch“ sicherte sich den Auslands-Oscar. Die Sozialsatire von Regisseur Thomas Vinterberg wurde als bester internationaler Spielfilm ausgezeichnet. Er ist auch in der Kategorie beste Regie nominiert. Damit erfüllten sich die deutschen Hoffnungen auf den Auslands-Oscar nicht; in diesem Jahr waren gleich drei deutsche Koproduktionen in dieser Kategorie nominiert. In „Der Rausch“ spielt Mads Mikkelsen einen von vier Lehrern, die ein Trinkexperiment starten. Sie trinken regelmäßig Alkohol, um ihre Leben besser meistern zu können; doch schon bald verlieren sie die Kontrolle.
  • Der Oscar für den besten Nebendarsteller geht an Daniel Kaluuya. Der 32-jährige schwarze Brite wurde für seine Leistung in „Judas and the Black Messiah“ ausgezeichnet. Er spielt in dem Film über die Black Panther Party in den 1960er Jahren den Bürgerrechtler und Aktivisten Fred Hampton. Kaluuya wurde bereits 2018 für seine Rolle in dem Horrorfilm „Get Out“ für den Oscar nominiert. Bekannt wurde er mit der britischen Fernsehserie „Skins – Hautnah“.
  • In der Kategorie „Bestes Kostüm“ gewann der Film „Ma Rainey’s Black Bottom“.
  • Auch in der Kategorie „Make-Up und Hairstyle“ triumphierte „Ma Rainey’s Black Bottom“
  • Der Preis in der Kategorie „Beste Regie“ ging an Chloé Zhao für ihren Film „Nomadland“.
  • Der Oscar in der Kategorie „Bester Ton“ ging an „Sound of Metal“ und Nicolas Becker, Jaime Baksht, Michelle Couttolenc, Carlos Cortés und Phillip Bladh.
  • Bester Kurzfilm“: „Two Distant Strangers“, Travon Free und Martin Desmond Roe.
  • Bester animierter Kurzfilm“: „If anything happens I love you“.
  • Bester Animationsfilm“: „Soul“, Pete Docter und Dana Murray.
  • Bester Dokumentar-Kurzfilm“: „Colette“, Anthony Giacchino und Alice Doyard.
  • Bester Dokumentarfilm“: „My Octopus Teacher“ (Mein Lehrer, der Krake), Pippa Ehrlich, James Reed und Craig Foster.
  • Beste visuelle Effekte“: „Tenet“, Andrew Jackson, David Lee, Andrew Lockley und Scott Fisher.
  • Beste Nebendarstellerin“: Yoon Yeo-jeong  für ihre Rolle in „Minari - wo wir Wurzeln schlagen“
  • Bestes Szenenbild“: „Mank“, Donald Graham Burt und Jan Pascale.
  • Beste Kamera“: „Mank“ , Erik Messerschmidt
  • Bester Schnitt“: „Sound of Metal“, Mikkel E.G. Nielsen.
  • Beste Filmmusik“: „Soul“, Trent Reznor, Atticus Ross und Jon Batiste.
  • Bester Filmsong“: „Fight for You“ aus „Judas and the Black Messiah“, H.E.R. und D’Mile.
  • Bester Film“: „Nomadland“.
  • Beste Hauptdarstellerin“: Frances McDormand in „Nomadland“.
  • Bester Hauptdarsteller“: Anthony Hopkins in „The Father“.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Das sind die Gewinner der Oscars 2021

(mja/AFP/dpa)